In Bad Oeynhausen bleibt die Klinikküche kalt

Ab kommenden Juli werden die rund 400 Patienten der Krankenhäuser in Bad Oeynhausen aus der Zentralküche des Johannes Wesling Klinikums in Minden beliefert. Der Küchenbetrieb in Bad Oeynhausen wird eingestellt.
Damit sollen jährlich rund 640.000 Euro eingespart werden, begründet Dr. Matthias Bracht, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken MKK die Entscheidung. Der Klinikverbund MKK wurde 2006 gebildet. Außer dem Johannes Wesling Klinikum gehören ihm die Krankenhäuser in Lübbecke, Bad Oeynhausen und Rahden sowie die Auguste Viktoria Klinik in Bad Oeynhausen an. Mit der Schließung der Küche in Bad Oeynhausen soll der Sanierungsprozess der Mühlenkreiskliniken weiter vorangebracht werden. Darüber hinaus erspare man sich Renovierungsarbeiten, die durch Hygieneanforderungen mittelfristig notwendig geworden wären. 

Den angepeilten Einsparungen steht zunächst ein Investitionsbedarf von etwa 750.000 Euro gegenüber. Mit welchem System künftig die gekühlten, auf Tabletts portionierten Speisen in Bad Oeynhausen regeneriert werden, ist laut MKK-Geschäftsführer Bracht noch nicht entwischieden. "Wir müssen diese Anschaffung erst noch ausschreiben". Darüber hinaus wird neues Geschirr nötig, das das bisherige für das Aufwärmen im Regenerationswagen nicht geeignet ist.

Mit der Schließung der Krankenhausküche Bad Oeynhausen sollen keine Kündigungen einhergehen. Die 26 Mitarbeiter kommen entweder bei der Essensverteilung odere in anderen Bereichen der MKK unter.

www.mkk-nrw.de
 


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