Initiative zur Minimierung von Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln gestartet

Mit den Leitlinien zur Minimierung von Trans-Fettsäuren in Lebensmitteln haben Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) eine gemeinsame Initiative gestartet.
Trans-Fettsäuren (TFA) sind laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) insbesondere in Backwaren, Pommes frites, Fertiggerichten, Süßwaren und Snacks sowie in Trockensuppen enthalten. Im Durchschnitt nimmt die deutsche Bevölkerung zwischen 0,77 und 0,92 Prozent der Nahrungsenergie in Form von TFA auf. Das liegt unterhalb der von der DGE empfohlenen Höchstmenge von einem Prozent. Risikogruppe sind allerdings die 14- bis 34-jährigen Männer, von denen über ein Drittel mehr als die von der DGE empfohlene Menge zu sich nimmt.

"Trans-Fettsäuren erhöhen das Risiko zur Entstehung von Herz-Kreislaufkrankheiten, deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die TFA-Aufnahme noch weiter abgesenkt wird", erklärte Bernhard Kühnle, Leiter der Abteilung Ernährung, Lebesmittelsicherheit und Tiergesundheit des BMELV. BLL-Geschäftsführer Horst hebt hervor, dass es bereits in den vergangenen Jahren gelungen sei, in mehreren Produktbereichen die TFA-Werte deutlich abzusenken. "Die Reduktion von Trans-Fettsäuren aus teilgehärteten Fetten in Lebensmitteln ist ein erklärtes Ziel der Lebensmittelwirtschaft", erklärte Prof. Dr. Matthias Horst, Hauptgeschäftsführer des BLL anlässlich der Präsentation der Leitlinien.

Zu den Unterzeichnern der Leitlinien gehören neben BLL und BMELV unter anderem der Dehoga Bundesverband, der Bundesverand der Kantinenpächter bdk und der Verband Deutscher Großbäckereien.

www.bll.de/themen/trans-fettsaeuren/



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