Innovation durch die Synthese interdisziplinären Wissens

Das Zukunftsinstitut beschäftigt sich in seinem aktuellen Monatsmagazin Trend-Update (Ausgabe 04/2012) mit den Methoden des Innovationsmanagements. Die Ausgabe ’Synnovation’ beschreibt den Paradigmenwechsel von starren, durchgeplanten Prozessen hin zu einem ’Zulassen des Zufälligen’. Innovationen entstehen, so die These der Autoren, zwischen inszenierter Störung und gesteuertem Zufall. Das Zeitalter der Synnovation hat begonnen.

Innovation = Management des Zufalls
Der Titel ’Synnovation’ leitet sich von der wachsenden Bedeutung ab, die in der Vernetzung verschiedener Wissensquellen liegt. Denn der Ruf nach (echten) Innovationen wird immer lauter. Sie gelten als Garant für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Unternehmenserfolg in der Zukunft. Auf den Agenden führender Unternehmen rangiert der Begriff Innovation daher weit oben. Wie aber entstehen Innovationen?

Synnovation = Vernetzung verschiedener Wissensdisziplinen
Synnovation beschreibt daher im Kern eine neue Kultur der Innovation, in der das Neue nicht mehr primär aus einer eingeengten Beschleunigungs-, Kontroll- oder Überwindungsphantasie entsteht. „Innovation verliert Ihre technozentrische Ausrichtung“, so die Autoren. An die Stelle ’ingenieurischer Innovation’ tritt eine systemische Innovationskunst, die mehrschichtig und mehrdimensional angelegt ist. Innovationen beziehen somit ihren ’genialischen’ Moment aus der Synthese, aus der schöpferischen Re-Kombination bereits vorhandener Elemente, die intelligent auf neue Nutzungen angewendet werden können.


Die Zukunftsinstitut GmbH, 1998 von Matthias Horx gegründet, arbeitet als Think Tank und Unternehmensberatung im Bereich der Strategie- und Innovationsentwicklung. Zahlreiche Studien zum gesellschaftlichen und ökonomischen Wandel liefern die Grundlage für die Beratungstätigkeit.

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