Cotton Club

Insolvenzantrag von Betreiberfirma der Dinnershow

Beim Amtsgericht Mannheim wurde am Montag der Insolvenzantrag gestellt. Vorläufiger Insolvenzverwalter: Rechtsanwalt Rainer Bachert. Es geht um beide Standorte der vor Weihnachten abgesagten Dinnershow von Veranstalter Matthias Hoffmann – München und Frankfurt. Zahlungsschwierigkeiten bereits vor der Premiere.
Am 23.12. verkündete Hoffmann das Ende in beiden Städten. Sämtliche Aufführungen wurden ersatzlos abgesagt, viele Zulieferer, Künstler und Musiker warten auf ihr Geld.

Aus München, wo Stefan Marquard und Holger Stromberg ihre Namen für den kulinarischen Teil der Dinnershow Cotton Club hergaben, waren mitunter nur 80 Personen zur Revue gekommen und das in einem Zelt für etwa 500 Besucher. Die Cotton-Club Dinnershow GmbH und Co. KG mit Sitz in Mannheim hat am 6. November Premiere gefeiert. Geschäftspartner und Dienstleister seien erst am Tag vor Heiligabend von Hoffmann über das Aus informiert worden, heißt es.

Das gilt auch für Nelson Müller, der in Frankfurt seinen Namen für die Show hergegeben und das dortige Menü zusammengestellt hatte.

Impressario Hoffmann – bereits mit mehreren Shows Schiffbruch erlitten – saß vor einiger Zeit wegen Steuerhinterziehung 15 Monate im Gefängnis. Und so war seine Frau Faiza Hoffmann als Geschäftsführerin für die Company verantwortlich.

Jede Menge verärgerte Gäste, die ihr Geld für bereits gekaufte Tickets zurückerstattet haben wollen und dann natürlich unbezahlte Rechnungen von Catering-Betrieben sowie Lieferanten. Kein Kommentar von Hoffmann. Allein der Verweis an den Insolvenzverwalter.

www.cottonclub-dinnershow.de



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