J.J.Darboven gründet Initiative gegen Kaffeesteuer

Albert Darboven, Inhaber der J.J. Darboven GmbH, möchte die Kaffeesteuer in Deutschland abschaffen. Damit will der Unternehmer gegen die fehlende Preistransparenz und die Doppelbesteuerung angehen. Der Steuersatz für Röstkaffee betrage 2,19 € und für löslichen Kaffee 4,78 € pro Kilogramm. „Hinzu kommen im Einzelhandel 7 % Mehrwertsteuer, in der Gastronomie bei Coffee to go 19 %“, heißt es aus dem Hause Darboven. Beim Deutschen Bundestag sollen nach Abschluss der Aktion alle gesammelten Unterschriften und Stimmen eingereicht werden.
Ein reduzierter Kaffeepreis komme allen Verbrauchern zugute und führe darüber hinaus dazu, dass fair gehandelter Kaffee zu einem für alle Einkommensklassen erschwinglichen Preisniveau in den Läden zu finden sein werde. „Nachhaltig erzeugter Kaffee muss für die Verbraucher günstiger werden“, fordert Albert Darboven. „Nur so kann auch der Absatz von fair gehandelten Produkten steigen, und die Lebensumstände der Kaffee-Bauern werden sich langfristig verbessern.“

Alle Informationen über die ’Initiative gegen die Kaffeesteuer’ sind auf der Website www.gegen-kaffeesteuer.de zu finden. Über ein Onlineformular kann man dort seine Stimme abgeben. Wer nicht über einen Onlinezugang verfügt, kann eine Postkarte an die Initiative gegen die Kaffeesteuer in ’20645 Hamburg’ schicken. Eine weitere Teilnahmemöglichkeit ist der Versand einer SMS mit dem Text Kaffeesteuer Vorname Nachname PLZ Wohnort an die Nummer 84343.

Unterstützt wird die Initiative vom Bund der Steuerzahler Hamburg, verschiedenen Websites und Blogs aus dem Bereich Kaffee und dem Institut für Steuerrecht in Köln. „Die Kaffeesteuer ist ein Anachronismus ohne jede Rechtfertigung“, begründet Prof. Dr. Johanna Hey, Direktorin des Instituts für Steuerrecht, ihr Engagement.

Lediglich in Belgien, Dänemark und Deutschland wird aktuell die Kaffeesteuer noch erhoben.

www.gegen-kaffeesteuer.de
www.darboven.de


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