Nipponoodles

Japanische Nudelbar soll wachsen

Seit drei Jahren gibt es in München die japanische Nudelbar Nipponoodles. Seither tüftelte Gründer und Inhaber Markus von Luttitz an der harmonischen Zusammenführung des japanischen Nationalgerichts Ramen und der europäischen Essgewohnheiten sowie Vorlieben, ohne dass die Authentizität des Originals verloren geht. Jetzt soll das Konzept in den Roll-out gehen. Die Vision: in den kommenden zehn Jahren rund 100 Nipponoodles an den Start zu bringen.
Markus von Luttitz ist sicher: "Wir haben die Zeit unserer Gründerjahre gut investiert, unseren Signature Dish erkoren, Renner gefunden, Penner verbannt und sind jetzt bereit für den nächsten Schritt." Auf die Idee, sich mit einer japanischen Nudelbar selbständig zu machen, kam er bereits vor 16 Jahren bei einem Besuch in Düsseldorf - der deutschen Stadt mit der größten japanischen Gemeinde. 2011 startete das erste Nipponoodles mit 39 Innen- und 24 Außenplätzen in der Gabelsberger Straße in München.
Der Pilot sieht im Schnitt rund 75 Gäste am Tag, der Durchschnittsbon erreicht mittags 10, abends 16 €.

Die Grundrezepturen kommen von einem japanischen Partner, der selbst ein Restaurant in Tokyo betreibt. Besonderen Wert legt von Luttitz auf die Qualität seiner Nudeln. "Wir verwenden hausgemachte japanische Ramen-Nudeln, die auf japanischen Nudelmaschinen in einem speziellen Verfahren von japanisch ausgebildeten Mitarbeitern hergestellt werden. Sie sind das Herz unseres Food-Angebots, ob als Suppe in verschiedenen Geschmacksrichtungen oder gebraten mit individuellen Toppings. Ergänzt wird das Sortiment von Izakaya-Gerichten (ähnlich Vorspeisen oder Tapas), Salaten und einigen Reisgerichten. Bestseller sind Chicken Teriyaki in seinen drei Varianten (Vorspeise, Ramen-Suppe, Pasta) und TanTan Men (Scharfe Hackfleish Ramen-Suppe und Yakisoba-Nudeln).

Die Getränke-Range umfasst hausgemachte Limonaden und Tees, Premium-Trendgetränke und japanische Biere sowie ein kleines, aber hochwertiges Weinangebot und Sake. Neben Take-away ist in Kooperation mit dem Portal Lieferheld auch Delivery im Angebot. Bei Caterings kommt das 'Running-Nippo-Mobil', ein zur Nudelküche umgebauter Anhänger - zum Einsatz.

Nun soll Nipponoodles wachsen und zwar in zwei Formaten - als 'Express' mit 6-8 Sitzplätzen an der Bar und einer Tageskapazität von 300 Essen in Food Courts und Take-away-starken Lagen (Investitionssumme rd. 220.000 €). Oder als Restaurant plus Take-away und Delivery mit etwa 40 Sitzplätzen plus Außenbestuhlung und einer Tageskapazität von etwa 400 Essen (Investition: 390.000 €). Die Expansion will von Luttitz gemeinsam mit einem Investor in Eigenregie stemmen, später sei auch Franchising möglich. "Wir sehen uns überall dort, wo sich das urbane Leben abspielt", erklärt der Inhaber, "an Standorten mit mindestens 2a-Qualität und hoher Visibiliät im Stadtzentrum." Idealerweise bietet die Lokalität eine Gesamtfläche von 100 qm (Gastraum inkl. offener Küche 70 qm).

www.nipponoodles.de




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