GV-Barometer

Jeder zweite Betrieb plant größere Anschaffungen

Die Investitionsbereitschaft in der Gemeinschaftsgastronomie ist leicht rückläufig, bewegt sich aber immer noch auf einem hohen Niveau. Das ist ein Ergebnis des GV-Barometers, einer aktuellen Umfrage im Vorfeld der Leitmesse für den Außerhaus-Markt, der Internorga, zum Innovations- und Investitionsklima in Betriebsrestaurants, Kliniken und Senioreneinrichtungen.


Knapp zwei Drittel aller GV-Betriebe blicken danach optimistisch in die Zukunft und planen in diesem Jahr Investitionen. 87 Prozent der GV-Entscheider sind zuversichtlich, dass die Investitionsplanungen für 2017 realisiert werden.

Kliniken und Heime weniger investitionsfreudig


Über die Hälfte aller GV-Betriebe planen dieses Jahr größere Investitionen in Kochanlagen, Kassensysteme oder etwa Spülmaschinen,  weitere 11 Prozent wollen in allgemeine Ausstattungen wie Geschirr investieren. Eine konstante Investitionsbereitschaft zeigen Betriebsrestaurants: 66 Prozent der Befragten planen, Anschaffungen in diesem Jahr vorzunehmen. Mit 62 Prozent ist der Anteil investitionsfreudiger Klinken und Heime im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozentpunkte gesunken und liegt damit aktuell unter dem der Betriebsrestaurants.

Mehrheit glaubt an Realisierung der Planungen

Gemessen am Vorjahr ist das Investitionsbudget der Betriebsrestaurants niedriger, das der Klinken und Heime hingegen höher. So verfügen 40 Prozent der Betriebsrestaurants über ein Budget von 50.000 Euro und mehr. In der Klinik- und Heimverpflegung ist der prozentuale Anteil der Betriebe mit einem Budget von über 50.000 Euro von 28 Prozent in 2016 auf 37 Prozent für 2017 gestiegen. Im Hinblick auf die Realisierung der Planungen sind die GV-Betriebe noch häufiger „sehr optimistisch“ als 2016.

www.internorga.com



stats