KFC lanciert zusätzliches Betreibermodell

Nach sehr guten Erfahrungen in Frankreich will KFC nun auch in Deutschland zweigleisig fahren: Das Betreibermodell, bei dem Franchisenehmer die Gesamtinvestitionen für Neubau und Einrichtung tragen, wird nun ergänzt durch eine Variante, bei der KFC als Hauptinvestor auftritt und der Franchisenehmer als Mieter. Damit reduziert sich das Eigenkapital-Minimum auf 200.000 EUR, bei der anderen Variante sind es 500.-600.000 EUR. Die Gesamtinvestitionen im Vergleich: 500.000 EUR (Innenausbau & Einrichtung) bzw. 1,5-1,8 Mio. EUR (inklusive Immobilie). Mit dieser Strategie erhofft sich KFC nicht nur einen größeren Kreis von potenziellen Partnern, sondern auch eine Beschleunigung des Expansionstempos sowie eine Ausdehnung des Aktionsradius. Sprich, nicht mehr nur Ballungszentren stehen im Fokus der Expansion, ebenso interessant sind Städte ab 100.000 Einwohner. Vom neuen Betreibermodell erhofft man sich mindestens 10 zusätzliche Stores/Jahr in Deutschland, insgesamt sollen hierzulande jährlich 25 Betriebe dazukommen. Sehr gute Erfahrungen hat KFC auch mit dem Einstieg in die Standortkategorie Food-Court im Bremer Waterfront gemacht. Testlauf Nr. 2: das neue Einkaufszentrum in Weiterstadt. Die meisten der aktuell 59 Stores in Deutschland sind Drive-Thru-Betriebe. Bis zum Jahresende will man alles in allem 67 Outlets hierzulande zählen. www.kfc.de Redaktion food-service KFC, Franchise-Modell, Expansionsbeschleunigung


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