Käfer kommt mit Mode und geht ins Senckenberg Museum

Ab 1. Juli übernimmt das Unternehmer-Trio Gerd Käfer, Roland Kuffler und Gebhard Bucher die Gastronomie im Frankfurter Senckenberg Museum. Gerd Käfer spricht von einem dualen Konzept – tagsüber das klassische Museumspublikum mit vielen Kindern und abends ein In-Treff mit preiswerten Offerten. Es gibt einen Außen-Eingang fürs Restaurant (wichtige Voraussetzung). Käfer darf das Museum auch weitgehend exklusiv als Event-Location nutzen, so seine Aussage. Operativ angebunden ist der neue Betrieb an den Gastro-/Event-Standort Alte Oper – ebenfalls Käfer/Kuffler/Bucher. In dem neuen Museumsrestaurant will Gerd Käfer Ende Oktober mit einer großen Modenschau seine eigene Mode-Kollektion für Frauen und Männer vorstellen. Servicekräfte statt professionellen Models sollen die insgesamt 30 Teile präsentieren. Außerdem geht der 77Jährige selbst auf den Laufsteg – sieht Parallelen zu Karl Lagerfeld. Es geht um eine sportive Kollektion für gehobene Ansprüche und Menschen jeden Alters. Ab November sollen Oberteile wie Shirts, Sweatshirts, Polos und Jacken für Damen und Herren in ausgesuchten Geschäften in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten werden. Beim Vertrieb wird sehr selektiv vorgegangen. In München etwa ist Beck am Rathauseck als Partner vorgesehen. In den Mode-Showrooms befindet sich die Kollektion seit 4. Mai. Mitte Juni nennt Gerd Käfer bereits knapp 600.000 Euro Orderumsatz. Die Shirts/Sweats haben einen Verkaufspreis von 75 bis 99 Euro, die Jacken von 149 bis 199 Euro. Dem Handel wird eine 180er Kalkulation geboten. Aufwändige Verarbeitung mit vielen Details wie Stickereien (Käfer-Logo), Nieten, Ösen und Taschen. Lizenznehmer ist der Wirk- und Strickwarenspezialist Ragman in Waldshut/Tiengen. Er lässt die Kollektion in Südamerika produzieren. Dazu heißt es: „Verglichen mit Autos bieten wir in Qualität und Ausstattung einen Maybach.“ Das Marketing setzt auf den Promi-Faktor und das Interesse der People-Magazine. Deshalb ist hierfür Gerd Käfer persönlich zuständig, genauso wie er selber modelt. Unverkennbar seine Handschrift beim Logo mit Käfer-Variationen. Sie sind allerdings nicht Rot, denn die Farbe ist als Markenzeichen dem Gastronomie- und Catering-Unternehmen seines Sohnes Michael vorbehalten. www.kurhaus-gastronomie.de www.ragman.de Redaktion food-service Gerd Käfer, Roland Kuffler, Gebhard Bucher, Senckenberg Museum, Käfer-Logo, Ragman, Waldshut/Tiengen, Mode-Kollektion


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