Dehoga

Kampagne 'Höchste Zeit für Wochenarbeitszeit' ist angelaufen

Mit einem Fototermin vor dem Brandenburger Tor sowie einer Pressekonferenz in Berlin gab der Dehoga Bundesverband letzte Woche den offiziellen Startschuss für die bundesweite Kampagne 'Höchste Zeit für Wochenarbeitszeit'.

Auftritt mit Symbolkraft: Dehoga-Präsident Guido Zöllick und Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges präsentierten vor dem Brandenburger Tor die größte 'Gastro-Uhr' Deutschlands.

Der Dehoga hält die starre tägliche Höchstarbeitszeit im geltenden Arbeitszeitgesetz von regelmäßig acht, im Ausnahmefall maximal zehn Stunden für nicht mehr zeitgemäß. Er macht sich deshalb stark für die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit. So könnten Arbeitszeiten individuell und flexibel auf die Woche verteilt werden, ohne die Gesamtarbeitszeit zu verlängern.

„Es geht nicht um mehr Arbeit“, erklärte Zöllick auf der Pressekonferenz, „sondern um eine bessere Verteilung der Arbeitszeit. Gesundheitsschutz, Jugendarbeitsschutz und Mindestruhezeiten bleiben gewahrt.“

Der Dehoga beruft sich bei seinem Lösungsvorschlag auf die EU: Die Europäische Arbeitszeitrichtlinie sieht die Möglichkeit vor, Arbeitszeiten flexibler auf die Woche aufteilen zu können.

Mehr zur Arbeitszeitkampagne:

wochen-arbeitszeit.de
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