Karstadt-Restaurants werden intern ausgegliedert

Die Warenhausgastronomie der KarstadtQuelle AG soll künftig komplett in einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft organisiert sein. Es gilt, dass neben den bereits 31 Standorten der Le Buffet-Tochter (früher Hertie) auch alle anderen handelsgastronomischen Restaurants inklusive Mitarbeiterverpflegung (mehr als 130 Betriebe) intern ausgegliedert werden. Hauptgründe: In einer spezifischen Gastro-Struktur können Personaleinsatz und Sachkosten direkt und besser gesteuert werden können. Außerdem Tarifwechsel. Doch letzteres sei kein Hauptgrund, heißt es ausdrücklich.



Dazu muss man wissen, dass das handelsgastronomische Business bei Karstadt in Sachen Profitabilität zu den Top 5 Bereichen zählt. Nicht alles, was eine hochgradig sanierungsbedürftige Organisation besitzt, ist schlecht bzw. überholt. Die junge Freshflow-Formel mit dem Markennamen Le Buffet hat Zukunftsformat. Unternehmerisches Ziel der Ausgliederung: aus dem Cash-flow heraus zu wachsen.



Insgesamt geht es hier um eine Größenordnung von 2.500 Mitarbeitern mit 240 Mio. Euro Umsatz ohne Starbucks (2003) in fast 200 Outlets inklusive Kioske.

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