Preisvorgaben

Kartellamt weist Beschwerde gegen McDonald’s zurück

Vor Wochen rauschte es durch den Online-Blätterwald: Organisationen in Italien, Frankreich und Deutschland hatten den Vorwurf erhoben, McDonald’s nutze seine Marktstellung, um seinen Lizenznehmern gegenüber unter anderem Preisvorgaben durchzusetzen. Jetzt hat das Bundeskartellamt die hierzulande in unbekanntem Auftrag eingereichte Beschwerde der Anwaltskanzlei SKW Schwarz für gegenstandslos erklärt.
In der Angelegenheit sei kein Verfahren eröffnet worden, teilte die Behörde laut dpa am Montag in Bonn mit. „Es war kein Verstoß gegen kartellrechtliche Vorschriften ersichtlich.“

McDonald’s verfolge eine wettbewerbsverzerrende Praxis, indem es Produkte in den Eigenregie-Restaurants billiger anbiete als in Franchise-Betrieben – vielmehr: seine Franchise-Partner dazu dränge, höhere Preise zu verlangen als in den Company-eigenen Filialen, so lautete der Vorwurf.

Das Unternehmen hatte dies zurückgewiesen und klargestellt: "Als selbstständige Unternehmer legen unsere Franchise-Nehmer die Preise in den von ihnen betriebenen Restaurants selbstständig fest." Grundsätzlich arbeite man sehr eng mit den Franchise-Partnern zusammen. Nun gab das Bundeskartellamt dem Marktführer Recht.

www.mcdonalds.de



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