Sternegastronomie

Kein Wohlfahrt mehr in der Schwarzwaldstube

Der Casus: reichlich rätselhaft, nunmehr ad acta gelegt – doch betrüblich. Nicht nur für die beiden direkten Kontrahenten, auch für die vielen, vielen Gäste, die in der Schwarzwaldstube kulinarische Kunst vom Feinsten erleben durften, über Jahrzehnte. Am Dienstag war der kaum begonnene Rechtsstreit zwischen Sternekoch Harald Wohlfahrt und seinem Arbeitgeber Heiner Finkbeiner bereits beendet, dem Hausherrn in der Traube Tonbach.

Nicht nötig für das Arbeitsgericht Heilbronn, über die Rechtlichkeit von Wohlfahrts Antrag auf einstweilige Verfügung zwecks Weiterbeschäftigung zu befinden. In kurzer Sitzung, so wird vermeldet, ließ das Gericht heute wissen: Die Parteien hätten sich am Vormittag außergerichtlich geeinigt. Der anwesende Anwalt des Hotels gab offenbar lediglich kund, Harald Wohlfahrt sei nicht mehr in der Traube tätig und werde „nicht wiederkommen“. Über den Inhalt der Einigung sei Stillschweigen vereinbart worden.

Wie gütlich oder nicht die Einigung am Ende tatsächlich war, steht auf einem anderen Blatt. Gut ist, dass sie zustande kam. Um der Sache willen, des Renommées der kulinarischen Hochburg Baiersbronn - und der handelnden Personen.

www.traubetonbach.de


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