DZ Bank

KlimaTeller wird Standard

Unter Federführung der Stadt Frankfurt am Main führt die DZ Bank als erste Frankfurter Bank den „KlimaTeller“ ein. Damit wirbt die Großbank für eine klimaschonende und gesunde Ernährung bei ihren 3.200 Mitarbeitern am Standort.
Rosemarie Heilig, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt, und Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ Bank, stellten das KlimaTeller-Engagement im Rahmen eines Pressegesprächs vor. Kern des KlimaTeller-Konzepts: Mindestens 30 Prozent der in der Kantine angebotenen Speisen müssen klimafreundlich sein. Das Beispiel DZ Bank zeige, welchen Beitrag Unternehmen in der Rhein-Main-Region zu einer klimafreundlichen Ernährung leisten könnten. Ullrich: "Wir wollen auch mit solchen Maßnahmen ein attraktiver Arbeitgeber bleiben."

Der Bank-Vorstand betonte, es gehe nicht um Erziehung oder Bevormundung der Gäste, sondern um die Vermittlung wichtiger Zusammenhänge zwischen Essen und Weltklima. Wie der Gastronomieverantwortliche der Bank, Friedhelm Leschinger, mitteilte, sei das Interesse an fleischlosen Gerichten in den letzten drei Jahren gestiegen, der fleischlose Anteil am Angebot liege bei 42 Prozent. 2012 waren es noch 37 Prozent.

Aktuell sollen ab dieser Woche drei bis vier klimafreundliche Speisen pro Tag in der DZ Bank angeboten werden. Die Abgabe-Preise liegen zwischen 3,50 und 6,00 Euro. Alle klimafreundlichen Gerichte kommen ohne "rotes Fleisch" (Rind, Kalb, Schwein, Ziege, Schaf bzw. Lamm) aus. Außerdem muss auf milchhaltige Produkte mit hohem Fettgehalt verzichtet werden. Eine begleitende Ausstellung zeigt anhand von Beispielen, wie eine klimafreundliche Ernährung funktionieren kann. www.klimateller.de



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