Klippstein verkauft an SV Group

Die SV Group hat zum 1. Juli zwölf Betriebsrestaurants der Klippstein Betriebsverpflegungs GmbH in Ettlingen übernommen. Nach einem Asset-Deal werden die Verträge in das SV-Portfolio überführt.

Das Umsatzvolumen der übernommenen Betriebe liegt nach Angaben der Schweizer SV-Pressestelle etwa bei 3 Mio Euro. Die Klippstein-Standorte haben für die SV Group eine hohe strategische Bedeutung. Zum einen ist der Raum Stuttgart, Heidelberg und Offenburg eine interessante Region für den Caterer mit Deutschland-Sitz im rheinischen Langenfeld. Zum anderen überzeugte die hohe Bedeutung von Bio und regionalen Produkten im Angebot. Klippstein wurde 2008 Bio-zertifiziert und gehört damit zu den grünen Pionieren in der Betriebsverpflegung in Deutschland. 

Das Baden-Württembergische Unternehmen startete 1974 mit der Aufstellung und Betreuung von Verpflegungsautomaten. Später kamen eine eigene Kaffee-Rösterei und der Handel mit der Eigenmarke Klippstein für Kaffee und Automaten bis hin zu technischen Dienstleistungen dazu. 1991 wurde das Geschäft um Betriebsverpflegung erweitert. Nachdem 2001 Kaffeerösterei und Automatenpark verkauft worden war, stieg man sechs Jahre später wieder in das Geschäft ein.

Die SV-Group übersteigt mit den Klippstein-Verträgen in Deutschland die Schallgrenze von 200 Standorten. Im vergangenen Jahr wurde ein Gesamtumsatz von 108 Mio. Euro erzielt. Gut 40 Prozent davon in Betriebsrestaurants.

www.sv-group.com
      


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