Kochlöffel steigert Unternehmensgewinn

Das Schnellgastronomie-Unternehmen Kochlöffel, Lingen, hat nach Unternehmensangaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 den Unternehmensgewinn im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Den Umsatz konnte man mit rund 45 Mio. Euro stabil halten beziehungsweise bezogen auf die vergleichbare Fläche leicht verbessern, und dies trotz des in 2004 abermals zu verzeichnenden Umsatzrückgangs im gesamten Gastgewerbe. Deutschlandweit ist Kochlöffel an knapp 100 Standorten vertreten. Dies sind im Vergleich zum Mittelwert des Jahres 2003 zwei Standorte weniger, die auf Grund von abgelaufenen Pachtverträgen nicht weitergeführt wurden.



"Zur Verbesserung des Unternehmensergebnisses", so Unternehmenssprecher Wolfgang Kaiser, "haben neben dem leichten Umsatzwachstum maßgeblich die in 2003 eingeleiteten Maßnahmen im Kostenmanagement beigetragen, die zu einer spürbaren Kostenentlastung geführt haben." Hierzu gehörten unter anderem das Ausschöpfen von Einsparpotenzialen in den Bereichen Einkauf und Logistik sowie das Optimieren der Betriebsabläufe.



Insgesamt beschäftigt Kochlöffel rund 1.000 Mitarbeiter. Darunter auch ca. 20 Auszubildende im Ausbildungsgang zum Fachmann/-frau für Systemgastronomie. "Wir wollen Jugendlichen zum einen mit dieser Ausbildung eine viel versprechende Perspektive in einem Markt mit Zukunft bieten", so Wolfgang Kaiser, "und zum anderen natürlich auch unseren eigenen Managementnachwuchs ausbilden."



Nahezu die Hälfte der Kochlöffel-Standorte wird von Franchise-Partnern geführt. "Damit sind wir unserem Ziel, mittelfristig einen Franchise-Anteil von etwa 60 % zu erreichen, wieder ein Stück näher gekommen", erklärt Kaiser.



Kochlöffel setzt im laufenden Geschäftsjahr auf Expansion und will dafür auch den neuen modularen Schnellrestaurant-Typ einsetzen, dessen Prototyp im Herbst 2004 in Ulm eröffnet wurde. Der neue Schnellrestaurant-Typ ist auch für das Außer-Haus-Geschäft an stark frequentierten Standorten konzipiert.

www.kochloeffel.de

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