KommtEssen jetzt auch in Frankfurt

Das innovative Delivery-Konzept 'KommtEssen' ist ein Import aus Schweden – und dort trägt es den Namen Middagsfrid. Es erledigt die Planung, was bei den warmen Mahlzeiten auf den Tisch kommt, übernimmt den Einkauf und liefert einmal die Woche frische Zutaten sowie die dazugehörigen Rezepte in ununterbrochener Kühlkette nach Hause. Da muss nur noch gekocht werden.

Der Service richtet sich an Vielbeschäftigte, die trotz Zeitmangel auch im Alltag Wert auf gutes Essen legen. Deutschland-Start war 2010 in Hamburg, dann folgte München und als dritte Stadt Berlin – seit 1. August 2011 gibt’s die Wundertüten für daheim auch in Frankfurt.
D-Geschäftsführerin Lisa Rentrop: „Kunden werben Kunden. Unser Service ist Vertrauenssache und, um ehrlich zu sein, auch erklärungsbedürftig. Wir erfreuen uns an tollen Wachstumszahlen“, es sei bereits eine vierstellige Zahl Essen – will heißen, einige Hundert aktive Kunden.
Erfunden wurde der Lieferservice vor vier Jahren von Kicki Theander, Management-Consultant und Mutter von drei Kindern. Die schwedische Unternehmerin hat zwischenzeitlich in ihrem Heimatland rund 30 Nachahmer, beliefert werden rund 6.000 Kunden in 30 Städten Schwedens.

Nach Norwegen und Dänemark ist Deutschland das dritte Exportland der Sache.
Besonders berufstätige Mütter, die Wert auf Selberkochen legen, wissen den komfortablen Service zu schätzen: gemeinsames Essen zu Hause ohne (Einkaufs-)Stress – und weniger strapaziös fürs Haushaltsbudget als ein Restaurantbesuch.

Der Wochenplan sieht jeweils ein Fisch-, ein Fleisch-, ein Geflügel- und ein vegetarisches Gericht vor. Eine der Mahlzeiten ist für zwei Tage bzw. doppelte Personenzahl ausgelegt. Individualisierte Warenkörbe lässt das Geschäftsmodell nicht zu: zu komplex, zu fehleranfällig. Die Tüte wird saisonal geplant und so gut wie möglich regional beschafft. In Frankfurt testet das Unternehmen die Warenbeschaffung erstmals mit einem Lebensmitteleinzelhändler – nämlich Rewe. Die wöchentliche Lieferung der frischen Lebensmittel per Kühlfahrzeug ist extern geregelt.

Das Abonnement funktioniert unkompliziert, es gibt keine Mindestlaufzeiten (elf Tage Kündigungsfrist).

Die mitgelieferten Rezepte sind einfach nachzukochen und so ausgelegt, dass die Zubereitung nicht mehr als eine halbe Stunde erfordert. Man legt Wert auf gesunde, ausgewogene Kost mit viel pflanzlichen Anteilen und hochwertigen Zutaten. Viel Bio-Produkte, will heißen: gesunde Weltküche.

Jede Montags-Tüte enthält exakt die Zutaten für drei oder fünf Mahlzeiten à vier Personen – im Schnitt 25 verschiedene Produkte. Nur wenige Basiszutaten müssen im Haushalt vorhanden sein, dazu zählen gängige Gewürze, Butter, Öl und Essig, Senf, Knoblauch, Gemüsebrühe und Co.

Zum Testen gibt’s Einstiegspreise – sprich: Willkommensangebote ab nur 39 €. Ansonsten kostet die 3Mahl-Tüte 63 €, die 5Mahl-Tüte 87 € (macht zwischen 4,35 und 5,25 € pro Mahlzeit und Person).

Ziel der nächsten Monate ist es, in den vier aktuellen Vertriebsregionen die Dichte zu erhöhen – erst dann will man weitere großstädtische Regionen erschließen.
In Schweden ist das Unternehmen bereits einen Schritt weiter. Dort werden auch Frühstücks-, Snack- und Brottüten geliefert sowie eigene Markenprodukte hergestellt.

Lisa Rentrop übrigens ist Diplomingenieur für Umwelttechnik. Ihre Verbindung zur Gründerin ist eine ganz persönliche: Sie hat mit deren Mann zusammen studiert. Und zwar in Berlin.

Die Idee passt in die Zeit, sie bedeutet für Berufstätige maximale Convenience – sowohl für die wöchentliche Essensplanung als auch für die Warenbeschaffung.
Übrigens, in food-service, Ausgabe Oktober 2010, erschien dazu ein erster Beitrag (für die vielen Sammler unserer Zeitschrift: Seite 32).

www.kommtessen.de
www.middagsfrid.se



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