Bona'me

Kurdisch-türkisches Fast-Casual-Konzept jetzt auch in Hamburg

Zweimal Köln, einmal Aachen und jetzt der selbstbewusste Step mitten rein in die Elbmetropole: Die Geschwister Yasemin, Munise, Hüseyin und Ceyhun Dogan zieht es mit ihrem vierten Store vom Rhein ans Tor zur Welt.

„Wir haben uns mit jedem Standort weiter entwickelt“, kommentierte Geschäftsführerin Yasemin Dogan bei der Eröffnung Anfang Februar die Expansionsstrategie des 2009 gestarteten Familienunternehmens. „Jetzt sind wir gespannt, wie das Hamburger Publikum auf uns reagiert.“

Die Lage ist schon mal klug gewählt: Hauptbahnhof, Hafen und HafenCity sind nicht weit, zur Mönckebergstraße, wichtigste Shoppingmeile der Hansestadt, geht‘s zweimal um die Ecke. Und auch die sprichwörtliche Weltoffenheit der Hafenmetropole samt Einwohnerschaft dürfte den Erfolg von Bona'me – auf deutsch: 'unser Haus' – in Hamburg begünstigen. Auf knapp 500 qm (plus 150 qm Nebenfläche) dreht sich alles um gehobene türkisch-kurdische Küche mit viel Gemüse, zubereitet in der offenen Show-Küche entlang der rechten Gastraumseite. Raumhohe Fenster gegenüber sorgen für ein lichtes, freundliches Ambiente, höhenmäßig versetzte Ebenen lockern das Layout der länglich geschnittenen Fläche spielerisch auf.

Das Ordering funktioniert nach dem Fast-Casual-Prinzip im Selfservice am Counter per Beeper und Chipkarte. Auf der umfangreichen Karte stehen türkisch-kurdische Spezialitäten wie Pide, Manti (kleine gefüllte Teigtaschen), Beytis (Hackfleischbällchen, gerollt in dünnem Fladenbrot, dazu Joghurtsauce), zahlreiche Vorspeisen, Reisgerichte mit Seafood oder Fleisch-Toppings vom Grill. Preismaximum: 9,90 €. An der separaten Bar sind neben der klassischen Auswahl an Heiß- und Kaltgetränken, Wein und Bier auch orientalische Besonderheiten zu haben wie z. B. Sherbet (türkische Limonade) sowie Tees, frisch aufgebrüht und serviert in stilvollen Kupferkannen.

Bis zu 220 Gäste finden an hohen, schweren Holztischen Platz, über ihnen sorgen fast ebenso viele Lampen in stilisiertem Glühbirnenlook für stimmungsvoll anheimelnde Beleuchtung. „Eigens aus Ägypten importiert!“, betont Heiko Menkens, Geschäftsführer der verantwortlichen Hinsche GastroBau. Durch bunte Wandfliesen, Kissen auf den Fensterbänken plus zahlreiche kupferfarbene Metallakzente bekommen Look & Feel einen Touch von Tausendundeinernacht, wohlgemerkt: gekonnt übersetzt ins 21. Jahrhundert.

„Lampen- und Farbenspiel, die Auswahl der Accessoires, die Abläufe in der Küche - in einem Finetuning-Prozess haben wir die Kombination der Konzeptelemente neu definiert“, erklärt Dogan und freut sich über den enormen Gästezuspruch gleich zum Auftakt: Allein zur mittäglichen Primetime sah das Restaurant vom Start weg jeweils 450 bis 500 Menschen. Eine weitere Fläche für rund 100 Gäste ist im gleichen Gebäude bereits angemietet. Vorerst seien darüber hinaus keine neuen Standorte geplant. „Wir wollen das Wachstum genießen“, so die Unternehmenschefin. „Denn uns ist wichtig, dass der Gast in jedem unserer Betriebe die Seele des Hauses spüren kann.“

www.bona-me.de



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