Internorga

La Cevicheria siegt bei der Premiere des Gastro-Startup-Wettbewerbs

Ihr Bekenntnis zu einem internationalen Trendprodukt plus eine Gründer-Story mit Herz sicherten Daniel und Heidi Nawenstein den Sieg im neu aufgesetzten Gastro-Startup-Wettbewerb auf der Internorga in Hamburg. Den zweiten Platz im Publikumsvoting belegte das Format Laden ein von Till Riekenbrauk und Philipp Ibelshäuser, das gleichzeitig den Sonderpreis von Shoppingcenter-Betreiber ECE gewann.
Sechs von einer Fachjury ausgewählte Finalisten stellten sich am Messe-Freitag den rund 300 anwesenden Zuschauern vor. Jeweils fünf Minuten hatten die Teilnehmer Zeit, um dem Publikum die Essentials ihres Konzeptes zu verdeutlichen, humorvoll, aber fachlich auf dem Punkt begleitet von TV-Koch Tim Mälzer als Moderator. Am Ende kürten die Zuschauer per SMS das Paar aus Frankfurt/Main. Macher Daniel Nawenstein hat nicht nur seine Ehefrau, sondern auch die Begeisterung für das peruanische Volksgericht Ceviche aus Lima mitgebracht. Fein geschnittener, roher Fisch wird in Limettensaft mariniert, wodurch ähnlich wie beim Kochen das Eiweiß denaturiert. Hinzu kommen diverse Beilagen – fertig ist die in Trend-Metropolen wie New York und London schwer angesagte Spezialität, die zunehmend auch hierzulande von sich reden macht.

La Cevicheria geht voraussichtlich am 1. April an den Start, und zwar am Frankfurter Merianplatz, nunmehr unternehmerisch abgefedert durch den Hauptgewinn in Hamburg: ein Darlehen von bis zu 50.000 € plus ein 40 Stunden umfassendes Coaching-Paket von den Experten der Leaders Club Concepts (LCC) als Mitinitiator des Wettbewerbs. „Der Sieg ist einfach unglaublich. Wir haben nicht damit gerechnet, überhaupt ins Finale zu kommen, und dann gewinnen wir auch noch – einfach Wahnsinn“, freute sich Daniel Nawenstein bei der Siegerehrung.



Auch die Zweitplatzierten Till Riekenbrauk und Philip Ibelshäuser bekommen für ihr Restaurant-Sharing-Format LADEN EIN hochwillkommene Anschub-Hilfe: Die ECE, Europas größter Betreiber von Einkaufszentren, stellt den Kölnern eine Fläche in einem ihrer deutschen Shopping-Malls zur Verfügung. Das Prinzip von LADEN EIN ist so simpel wie sinnvoll: Die Jungunternehmer stellen im zweiwöchentlichen Wechsel ihre Restaurantfläche plus Beratung immer wieder neuen Betreibern zur Verfügung – ein kulinarisches Küchenkarussel, das den Gästen permanente Abwechslung garantiert und den Pop-up-Pächtern die Chance, sich und ihr Produkt zu fairen Staffelmietkonditionen zu testen. Dass Klaus Striebich, oberster Vermietungsboss der ECE, höchstpersönlich diesen Sonderpreis überreichte, unterstreicht den Stellenwert, den die ECE der gastronomischen Startup-Szene beimisst. „Auch mit den übrigen Finalisten möchten wir ins Gespräch kommen“, betonte Striebich.

Schließlich können auch die Kandidaten auf den Plätzen drei bis sechs einiges vorweisen. So gewann z.B. Isabella (Deutschlands erste Patisserie mit komplett glutenfreiem Angebot) den diesjährigen Zukunftspreis der Internorga in der Kategorie 'Trendsetter Unternehmen - Artisan'. Und Woop Woop Icecream (extrem kreative, à-la-minute vor den Augen des Kunden per Stickstoff schockgefrorene Eissorten) konnte sich bereits mehrfach im Fernsehen vor einem Millionenpublikum präsentieren. Die weiteren Finalteilnehmer: What the Food (Superfood-Konzept aus Frankfurt mit ausschließlich inhouse produziertem Angebot) und Rock our Kitchen (gesundes Essen als Gemeinschaftsproduktion/'Co-Creation' von Küche und Gast).


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