Hessen

Landesregierung stockt Zuschuss für Studentenwerke auf

Für das Jahr 2017 können die Studentenwerke in Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg sowie das Studierendenwerk Darmstadt mit gut 21 Millionen Euro aus Landesmitteln kalkulieren. Die Hessische Landesregierung stellt zusätzliche 1,2 Millionen Euro in den Haushalt des kommenden Jahres ein. Das Geld fließt zum großen Teil in die Bereiche Gastronomie und Wohnen.

 

Geld, das dringend gebraucht wird, so Christina Walz, die Sprecherin der hessischen Studentenwerke, denn anhaltend hohe Studierendenzahlen führten zu erheblichen Kostensteigerungen: „Damit erkennt die Landesregierung an, dass unsere Arbeit eine verlässliche Finanzierung braucht.“

 

Gerade angesichts der Tatsache, dass Studierende unter zunehmend hohem Zeit- und Leistungsdruck stehen und vermehrt über studienbedingten Stress klagen, komme es darauf, die Arbeit der Studentenwerke dauerhaft abzusichern: „Wir müssen mitwachsen, um die passende soziale Infrastruktur bereitstellen zu können“, bekräftigt Walz.

 

Studentenwerke finanzieren sich zu 60 Prozent aus eigenen Erlösen

Neben den Mensen und Cafeterien sind es vor allem die Antragsbearbeitung für das BAföG und die Beratungsdienste, die unmittelbar von den Zuschüssen der Landesregierung abhängen. Dies sei gut angelegtes Geld betont Walz, denn „eine solide soziale Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für den Studienerfolg“.


Derzeit finanzieren die Studentenwerke sich vor allem selbst: Mit 60 Prozent aus eigenen Erlösen, vor allem aus Umsätzen in Mensen und Cafeterien sowie Wohnheimmieten, und zu weiteren 26 Prozent aus den Sozialbeiträgen der Studierenden.

 


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