Aral/Rewe ToGo

Langfristige Kooperation im Shopgeschäft gestartet

An bis zu 1.000 Aral-Stationen soll in den nächsten fünf Jahren das Rewe ToGo-Konzept eingeführt werden. 2016 sind 50 Rewe ToGo-Implementierungen geplant, 14 bereits vor Ende April. 2017 sollen 200 weitere folgen. Das ist das Resultat des erfolgreich abgeschlossenen Pilotprojektes an zehn Tankstellen, das durch hohe Kundenakzeptanz und ein deutliches Umsatzplus überzeugte.
Darum unterzeichneten nun knapp zwei Jahre nach dem Beginn der Testphase des Rewe ToGo-Shopkonzepts an zehn Aral-Tankstellen der Tankstellenmarktführer (2.500 Tankstellen) und einer der führenden Lebensmitteleinzelhändler (Rewe Markt GmbH: 16,9 Mrd. € Umsatz 2014) einen langfristig angelegten Kooperationsvertrag. Im Zentrum der Vereinbarung steht die Einführung des innovativen Rewe ToGo-Vertriebsformates an bis zu 1.000 unternehmenseigenen Aral-Tankstellen in Deutschland.

Mit dem ToGo-Konzept made by Rewe zieht unter anderem ein deutlich ausgeweitetes Angebot an frischen und frisch zubereiteten, qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie warmen Speisen in die Tankstellenshops ein. Jeder Store bietet eine einheitliche Food-Zone mit heißen und kalten Gerichten. Aus dem bisherigen Shop-Konzept von Aral rund um das PetitBistro bleiben die kalten und warmen Crossinos erhalten.

Die Klassiker der Unterwegs-Versorgung wie Schoko-Riegel und andere Süßwaren sowie Getränke bleiben ebenfalls Teil des rund 1.200 Artikel umfassenden Sortiments. Neu sind dagegen Sandwiches, Wraps, Sushi, geschnittenes Obst, Salate, Suppen, Gemüse und Desserts. Hinzu kommen außerdem frische Backwaren zur Selbstbedienung, frisches Fleisch oder ganzes Obst. Darüber hinaus finden Kunden ein ausgewähltes Sortiment an Lebensmitteln wie beispielsweise Müsli, Brotaufstriche, Pasta, Saucen, Konserven, Gewürze oder Pflanzenöl.

Ein Konzept, das die Bedürfnisse der mobilen Kunden bestens erfüllt: Im Testzeitraum stieg der Umsatz an den Pilotstationen über alle Warengruppen hinweg deutlich. Das Plus resultiert aus der höheren Einkaufsfrequenz der einzelnen Kunden, größeren Warenkörben pro Shopbesuch und der Erschließung neuer Kundensegemente.

Welche Bedeutung die Umstellung im Shopgeschäft hat, zeigt der Blick auf das Ertragsmodell einer Tankstelle. Inzwischen werden durchschnittlich über 60 % des Einkommens der Aral Tankstellenunternehmer im Shop erwirtschaftet. Die Autowäsche und der Verkauf von Kraft- und Schmierstoffen steuern jeweils einen Anteil von rund 15 % zum Ertrag der Partner bei.

„Die Zeit ist reif für die nächste große Evolution im Shopgeschäft - das belegt die Pilotphase ohne jeden Zweifel“, kommentiert Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender bei Aral. „Mit dem zukunftsweisenden Rewe ToGo-Format können wir die wachsenden Ansprüche mobiler, qualitätsorientierter und auch Nachbarschaftskunden in unseren Tankstellen noch besser als heute erfüllen.“

Aral investiert in den kommenden fünf Jahren in die bauliche Umrüstung der Stationen zur Verbesserung des Shopangebotes. In diesem Jahr werden zusätzlich zu den zehn Pilottankstellen 50 weitere Standorte einen Rewe ToGo-Shop erhalten - 14 davon bereits bis Ende April. Der Rest wird bis zum Jahresende umgestellt. Im kommenden Jahr sieht die Planung die Umrüstung von über 200 weiteren Stationen vor.

„Wir freuen uns auf die langfristige strategische Zusammenarbeit mit einem starken Partner wie Aral. Mit unserer Kernkompetenz als Lebensmittelgroßhändler und Konzeptgeber des Vertriebskonzeptes Rewe ToGo werden wir dazu beitragen, das Shopgeschäft an Aral-Tankstellen nachhaltig zu stärken", erklärt Rewe-Vorstand Lionel Souque.

www.aral.de
https://togo.rewe.de/ToGo





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