Le Méridien eröffnet zahlreiche neue Hotels

Im Zuge neuer Management- und Pachtverträge wird die Hotelgruppe Le Méridien Hotels & Resorts mit Sitz in London bis Ende dieses Jahres etwa zwölf neue Hotels eröffnen. Wie Le Méridien anlässlich der ITB in Berlin verkündete, wird sich das Portfolio von gegenwärtig 141 Hotels und Resorts dabei von der Anzahl kaum verändern. Aufgrund auslaufender Verträge sind einige Hotels aus der Gruppe ausgeschieden, während andere, beispielsweise in Kuweit und Casablanca, durch neue Häuser ersetzt werden. Neu hinzu kommen die Standorte Den Haag, Taschkent, Minneapolis, Kathmandu, Port Harcourt, Heliopolis (Kairo), Hongkong, Wien und Mauritius. In Dubai wurde bereits das vierte Le Méridien eröffnet, und auf Sardinien ist die Hotelgruppe nun mit zwei Häusern vertreten. In Hamburg eröffnet voraussichtlich im September dieses Jahres mit dem Le Royal Méridien an der Alster ebenfalls das zweite Haus der Gruppe. Der Neubau verfügt über 284 Zimmer im Art + Tech Design. Ein gläserner Fahrstuhl an der Fassade führt in das Restaurant. Das Besondere am neuen Hamburger Haus: rund 600 Originalgemälde und Plastiken Hamburger Künstler. Das Wellnesskonzept SpaFuturesse rundet das Angebot ab. General Manager des Le Royal Méridien in Hamburg ist Klaus Brandstetter, der bereits das Le Méridien München im März 2002 eröffnet hat. Ebenfalls im September soll das Le Méridien Cyberport in Hongkong eröffnet werden. Der 13-stöckige Neubau mit 173 Zimmern und Suiten ist das erste Hotel von Le Méridien im Art + Tech Design in Asien. Das Haus verfügt über High-speed-Internetanschlüsse und eine Satelliten-Masterantenne für 150 TV-Kanäle. Neben den Neuzugängen setzt die Hotelgruppe die 2001 begonnene Modernisierung und Renovierung ihrer Häuser kontinuierlich fort. Jürgen Bartels, Präsident und CEO Le Méridien, betonte, dass der jeweilige Charakter der Hotels und Resorts erhalten bliebe, während zahlreiche Stadthotels mit mehreren Art + Tech-Zimmern oder dem neuen Biedermeier-Zimmer ausgestattet werden. Allein 2003 betragen die Investitionen über 550 Mio. Euro, so Bartels. "Die Hotelindustrie unterliegt Zyklen", erklärt Bartels. "Wir nutzen die derzeit schwache Konjunktur für große Umbau- und Renovierungsprojekte, um für die Zeit danach mit einem perfekten Portfolio aufwarten zu können." Das bisher größte Renovierungseinzelprojekt befindet sich in London in der Endphase. Das Cumberland Hotel ist für 110 Mio. Euro zum Art + Tech by Le Méridien London Hyde Park umgebaut worden. Insgesamt sind 1.000 Zimmer im Art + Tech Design erneuert worden. Des Weiteren wird das Dom Hotel in Köln hinter seiner historischen Fassade renoviert und mit moderner Technik ausgestattet. In den 124 Zimmern des Traditionshauses sollen helle Farben dominieren sowie Flachbildschirme und High-speed-Internetanschlüsse zum Standard gehören. Zwei Restaurants des Hauses werden miteinander verbunden, erhalten eine neue Glasfront mit Aufsicht auf den Domplatz und einen größeren Eingang. Die Renovierung, in die etwa acht Mio. Euro investiert werden, soll bis zum Frühjahr 2004 abgeschlossen sein. Das Projekt von Le Méridien Hotels & Resorts am Frankfurter Flughafen wird laut Bartels voraussichtlich 2006 zur Fußballweltmeisterschaft fertiggestellt. Die Investitionssumme beläuft sich auf 650 Mio. Euro.




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