Berlin

Lichtdesignpreis 2017 für Lobby im Adlon

Einmal mehr rückt das Berliner Nobelhotel Adlon ins Scheinwerferlicht: Diesmal auf der Bühne des Deutschen Lichtdesign-Preises 2017 am Abend des 11. Mai. Im imposanten Setting des Mannheimer Trafowerks durften sich die Lichtplaner des Berliner Büros L-Plan Lighting Design vor 500 Gästen aus der Lichtbranche über die Auszeichnung in der Kategorie Hotellerie und Gastronomie freuen.

Das Team um die beiden Geschäftsführer Reinhard Germer und Michael Rohde setzte sich gegen die Schweizer Reflexion AG mit dem Bergrestaurant Madrisahof in Klostersdorf und die Berliner Licht Kunst Licht AG mit dem Steakhaus The Ash (apeiron) durch.
Der Umbau der Adlon-Lobby und des Empfangsbereichs dauerte drei Monate bei einem Investitionsvolumen von 6 Mio. €. Das Lichtkonzept spielte dabei eine tragende Rolle: „Ziel der neuen Lichtgestaltung war es, die räumlichen Hierarchien der Lobby und angrenzende Bereiche im Licht darzustellen und dadurch eine optische Beruhigung und eine klare räumliche Gliederung zu erzeugen.“

Gelungen ist dies, so das Juryurteil, unter anderem durch den Einsatz modernster Lichttechnik in der gewölbten Kassettendecke, dem Herzstück der lichttechnischen Sanierung. Die Besonderheit: Ein Außenlichtsensor ermöglicht die Messung der aktuellen Farbtemperatur des Tageslichts und regelt analog dazu das Licht im Innenraum. Verschiedene, vorprogrammierte Lichtszenarien sind zudem hinterlegt und nach Bedarf wählbar. Das ermögliche eine „hohe Flexibilität der Lichtstimmungen in der Lobby“, so die Jury. Nicht zuletzt sorgt der Einsatz moderner LED-Technik für eine energieeffiziente Beleuchtung bei geringem Wartungsaufwand.

Der Deutsche Lichtdesign-Preis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal verliehen. Veranstalter ist das Fachmagazin Highlight der Hüthig GmbH in Heidelberg. Mehr als 120 Projekte wurden eingesandt und von der sechsköpfigen Jury um Chefredakteur Markus Helle geprüft. Vergeben wird der Preis in elf Kategorien.

www.lichtdesign-preis.de


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