Frankfurt

Lokale Gastronomen beleben die neue Altstadt

Frankfurt am Main bekommt eine 'neue' Altstadt und seit Kurzem stehen die Betreiber der dort ansässigen Gastronomie-Betriebe fest. Schon zu Beginn der Bauarbeiten hieß es, dass man keine Systemgastronomen suche, sondern lokale Akteure, die die drei zur Verfügung stehenden Flächen mit regional verankerten Konzepten und Produkten bespielen sollen.

Unter anderem bekam die Gastronomenfamilie Zarges den Zuschlag. Sie wird, wenn die im Krieg zerstörte und nun rekonstruierte Altstadt voraussichtlich im September 2018 eröffnet wird, in den Häusern Markt 16 und 18 an der Ostseite des Hühnermarktes ein großes Wirtshaus mit 180 Plätzen betreiben. „Hochwertiges zu erschwinglichen Preisen“, verspracht Hans-Peter Zarges im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die hessisch inspirierten Hauptgerichte in seinem „hessischen Wirtshaus für Jedermann“ sollen weniger als 20 Euro kosten, die Einrichtung soll „zünftig“ sein. Zum Ensemble gehört außerdem eine kleine Bäckerei. 

Ebenfalls von der Familie Zarges wird ein Café im wiederaufgebauten Haus 'Goldene Waage' geführt. Der Standort verfügt über Platz für 70 Gäste, eine Außenterrasse für weitere 30. Inhaberin Birgit Zarges will neben einem kleinen Frühstücksangebot auch Kuchen anbieten. 

Frankfurts Charakter als internationale Stadt unterstreicht das Gastronomenpaar Sevilay und Bayram Tulan, das am Main bereits mit zwei türkischen Konzepten aktiv ist. In der Altstadt planen sie, in einem dritten Café neben türkischen auch portugiesische Backwaren und Snacks zu offerieren. 

Aus der Frankfurter Club-Szene kommen die Brüder Mengi, Yeshi und Taff Zelekes mit ihrer Open Your Eyes GmbH. Im rekonstruierten Glauburger Hof wollen sie ihr Konzept eines Kunstcafés realisieren. Für das leibliche Wohl ist mit Kuchen und Sandwiches gesorgt. 

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