Lufthansa will Millionenbeträge von Versicherern

Es geht um Manager-Haftpflicht-Forderungen von 250 Mio. Euro aus Geschäften der LSG Sky Chefs. Die Haftpflicht für Führungskräfte (Directors & Officers) soll für die ehemalige Führungsmannschaft der LH-Catering-Tochter in Anspruch genommen werden, darunter der frühere LSG-Chef Helmut Woelki. Laut Medienberichten richten sich Forderungen gegen zwei Konsortien. Grund für die Haftung seien falsche Entscheidungen der früheren Geschäftsführung. Keine weiteren Auskünfte seitens der Lufthansa, es handle sich um ein schwebendes Verfahren.

Folgendes soll der Hintergrund sein: Einstieg der Catering-Gesellschaft in Skandinavien. Die LSG hatte dort den Einstand in den Markt gegen den Schweizer Anbieter Gate Gourmet erreicht, was nach Lufthansa-Leseart zu unvorteilhaften Verträgen geführt hatte.

Mit der Managerhaftung können sich Unternehmen gegen Schäden durch eigene Führungskräfte absichern. In den vergangenen Jahren hatten solche Abschlüsse Versicherungskonzerne weltweit empfindlich getroffen.

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