Sushi Circle

Marken-Relaunch bringt Gäste zurück

„Sushi Circle ist wieder auf dem Wachstumspfad“, verkündet Geschäftsführer André Schmitt. Produktinnovationen, der Relaunch des Markenauftritts sowie eine neue Kommunikationsstrategie sorgen für steigende Gästezahlen in den 21 Filialen der Sushi-Marke.

„Seit Februar 2016 verzeichnen wir wieder zweistelliges Wachstum“, sagt Sushi Circle-Geschäftsführer André Schmitt. Am 1. Juli 2015 übernahm der Retail-Experte die Aufgabe, das 1997 gegründete Kaiten-Konzept zu erneuern und zukunftsfähig zu machen. „Im ersten Schritt haben wir am System-Charakter der Marke gearbeitet. Heißt: Sortiment und Service-Standard in allen Filialen auf ein Niveau gebracht“, so Schmitt. „Anschließend stand die Weiterentwicklung auf dem Programm.“

Zu den wirkungsvollsten Maßnahmen der vergangenen zwölf Monate zählt nach Einschätzung Schmitts die Überarbeitung des Sortiments. „Vor allem die Einführung der vegetarischen und veganen (13!) Optionen trifft auf große Resonanz bei den Gästen“, meint Schmitt. „Wir bedienen damit nicht nur die beiden Zielgruppen, sondern auch jene, die sich mit rohem Fisch nicht anfreunden können.“

Auf der neuen, am 1. Mai gelaunchten Karte stehen erstmals auch hausgemachte Sushi-Desserts: Mit Obst gefüllte Makis aus Milchreis. Ab dem 1. August wird zudem eine Produktrange von Sojasauce über Wasabi bis Ingwer unter der Eigenmarke Sushi Circle zum Verkauf angeboten.  Die Erwartung an die neuen Mitnahme-Produkte ist hoch: „Bereits in der zweiwöchigen Testphase haben wir über 900 Flaschen Sojasauce verkauft.“ Auf die gesundheitsbewusste Klientel der Marke abgestimmt, soll darüber hinaus – ebenfalls im August – eine Reihe aus sechs Superfood-Gerichten übers Band laufen.

Als weitere Wachstumsfelder identifiziert Schmitt Take-away und Delivery: „Auch hier sind einige Produkte, wie beispielsweise größere Party-Boxen, hinzugekommen. Zudem haben wir zum 1. Mai eine Kooperation mit Lieferando abgeschlossen und erreichen damit endlich auch die Bestellkunden.“  Ziel sei es, den Anteil des Segments von derzeit 25 % deutlich  anzuheben.  Das Begehren nach Home Delivery sei ein klarer Wunsch der Gäste gewesen, deren Feedback man jetzt auch über die Social-Media-Plattformen facebook und instagram einholt.

Beim Relaunch des Markenauftritts hingegen entschied man sich für eine dezente Weiterentwicklung. „Wir wollten uns nicht total verändern, sondern wiedererkennbar bleiben“, so Schmitt. Wichtig sei es nun, den neuen Slogan ‚Eat well. Feel good‘ mit Inhalten zu unterfüttern.  
Ambiente und Einrichtung der Filialen wurden bereits in Frankfurt (Schillerstraße & Neue Mainzer Straße), in Berlin (Potsdamer Platz) und in Hamburg (Colonnaden) modernisiert. Einen komplett neuen Look soll im nächsten Jahr die Karlsruher Filiale als Pilotbetrieb erhalten.

Das Preisniveau blieb im Rahmen des Relaunch-Prozesses unangetastet. „Wachstum wurde rein über steigende Gästezahlen und nicht etwa über gestiegene Bons generiert“, erklärt Schmitt.

„Jetzt stehen die Zeichen wieder auf Expansion“, verkündet der Geschäftsführer. Der Fokus liege dabei zunächst nicht auf Einzelfilialen, sondern einem neuen, in den Handel integrierten Betriebstyp. Ein erster Standort in einem Berliner Kaufland-Markt (Dallgow) wurde bereits am 1. März eröffnet. „Mit großem Erfolg“, wie Schmitt versichert. Einziger Hemmschuh in puncto Expansion: „Der Personalmangel. Wir suchen händeringend nach guten Mitarbeitern.“

Die Marke Sushi Circle ging 1997 in Frankfurt an den Start, gegründet von einer Bankerin. Mittlerweile zählt Sushi Circle 21 Standorte von München bis Berlin. Sechs der Filialen sind in Karstadt Feinkostabteilungen, einer im Retailmarkt Kaufland eingegliedert. Die umsatzstärksten Standorte der Marke finden sich in Frankfurt (Schillerstraße), Leipzig und in Hamburg (Colonnaden).   

http://www.sushi-circle.de

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