Frankfurt

Max on One setzt auf Purismus und Geradlinigkeit

Spitzenprodukte aus der ganzen Welt auf einzigartige Weise zubereitet, so lautet ab sofort die Devise im Restaurant Max on One im Luxushotel Jumeirah Frankfurt. Mit dem ganzheitlichen neuen Foodkonzept besinnen sich der neue Küchenchef Marc Schulz und sein Team auf das Wesentliche: internationale Spitzenprodukte und eine klare Linie in der Speisekarte.

Die optische Geradlinigkeit im Designs des 90-Plätze-Restaurants mitten im der Frankfurter City, für das die japanische Kreativschmiede Super Potato verantwortlich zeichnet, findet sich ab sofort auch im gastronomischen Konzept wieder. Dabei spielt die neue Karte mit selbstbewusster Fokussierung auf die besten Produkte der Welt eine große Rolle. „Wir wollten uns auf die Basis besinnen, auf die Dinge, die wirklich wichtig sind“, erklärt Marc Schulz, Nachfolger von Martin Steiner in der offenen Showküche, "und das ist eine fokussierte Karte mit internationalen Spitzenprodukten.“

Dabei unterwirft sich der 32-Jährige keinem Dogmatismus, sondern kombiniert amerikanisches Nebraska Beef mit Gemüse aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sommelier Alejandro Coto gelingt mit seiner Weinkarte ebenfalls ein Spagat zwischen internationalen Klassikern und regionalen Weinen.

Auch optisch wurde die Speisekarte einer Generalerneuerung unterzogen. Der Gast erhält die Angebote 'One' (Vorspeisen), 'Two' (Hauptgänge), 'Fire' (Grillgerichte) und 'Set' (Menü) sowie 'Dessert' auf Holzplatten im Format DIN A3 gebrannt. Die Gänge sind frei miteinander kombinierbar, alternativ entscheidet sich der Gast für ein Menü mit drei, fünf oder sieben Gängen.

Anstelle langer und hochgestochener Erklärungen setzt Schulz auch im Wording auf Geradlinigkeit. Bei Gerichten wie 'Tee | Geflügel - Wachtelei - Frankfurter Kräuter', 'Hummer | Bohnen - Knoblauch - Müsli' oder 'Mäusespeck | Blutorange - Mais - Popcorn' ist die Kompetenz des gut geschulten Servicepersonals gefragt, das Fragen beantwortet und die Herkunft der verschiedenen Gerichte ebenso erklärt wie die Zubereitunsgmethoden.

„Wir wollen weg vom klassischen Konzept des Fine Dining mit Tafelsilber und Kristallgläsern. Statt einer übertriebenen Servilität sollen sich Gast und Service auf Augenhöhe begegnen, und dazu gehört einfach auch die Kommunikation miteinander“, erklärt Restaurant Manager Slim Ennakhla.

Und F&B Director Tim Hillemann ergänzt: „Wir haben uns bewusst Zeit bei der Umstrukturierung gelassen, Ziel war kein Schnellschuss, sondern eine wohlüberlegte Neukonzeptionierung. Das Ergebnis ist ein in sich stimmiges Konzept, das neben den Hotelgästen auch Genießer aus der Region ansprechen soll.“ 

www.jumeirah.com/frankfurt

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