McDonald’s & heimische Landwirtschaft

Was nicht jeder weiß: McDonald’s hat sich zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die heimischen Landwirte entwickelt. Bis zu 100.000 kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe liefern das Rindfleisch für McDonald’s. Vom jährlichen Verbrauch von ca. 40.550 Tonnen entfallen rund 15.000 Tonnen auf Rindfleisch bayerischer Herkunft. Auch 60 bis 80 % des Weizenmehls für die „Buns“ genannten Brötchen stammen aus Deutschland und mit rund 15.000 Tonnen mehr als die Hälfte davon aus Bayern. 20 niederbayerische Vertragsbauern liefern McDonald’s den gesamten Bedarf an Gurken – insgesamt 4.500 Tonnen. Und jeden Tag werden rein rechnerisch 5.200 Kühe ausschließlich für McDonald’s gemolken, deren Milch dann zu Shakes und Eis weiterverarbeitet wird. So sichert das Unternehmen allein bei den deutschen Lieferanten rund 5.500 teils hochqualifizierte Arbeitsplätze. In diesem Sinne diskutierte McDonald’s gemeinsam mit dem Bayerischen Bauernverband im Rahmen eines Forums auf dem Zentral-Landwirtschaftsfest in München über die Verbindung zwischen der heimischen Landwirtschaft und dem Marktführer der Systemgastronomie. Dabei äußern sich unter anderem Vertreter von McDonald’s, des Bayerischen Bauernverbands und des Fleischlieferanten ESCA sowie der Erzeuger und der Qualitäts-Scout aus der aktuellen McDonald’s Kampagne über die Rolle von McDonald’s als Partner der Landwirtschaft. „Essen ist eine Frage des Vertrauens“, erläutert Rudolf Ringhofer, Director Supply Chain McDonald’s Deutschland. „Vor allem der Aspekt der Herkunft spielt dabei eine besondere Rolle. Darum rücken wir mit unserer Kampagne den regionalen Ursprung unserer Zutaten in den Mittelpunkt. Die deutschen Bauern stehen für Qualität. Und genau darauf will McDonald’s aufmerksam machen.“ „McDonald’s ist ein geschätzter und verlässlicher Abnehmer landwirtschaftlicher Produkte“, fasst Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen und Bayerischen Bauernverbands, zusammen. Dabei arbeitet McDonald’s mit exklusiven Anbietern wie zum Beispiel dem Fleisch- und Geflügellieferanten Esca Food Solutions sowie anerkannten Markenlieferanten zusammen, die die meisten Verbraucher vom Gang in den Supermarkt kennen: Ketchup, Senf, Saucen, Dressings und Gurken von Develey, Brötchen von Lieken, Salat von Bonduelle und Havita, Käse von Hochland und Alpenhain sowie Pommes Frites von Agrarfrost und McCain bilden nur einen Auszug der Lieferantenliste. Und McDonald’s setzt bei diesen Partnerschaften auf Kontinuität: 33 Lieferanten arbeiten bereits seit mehr als 20 Jahren mit McDonald’s zusammen. „Eine langjährige Zusammenarbeit bringt beiden Seiten Vorteile“, so Rudolf Ringhofer. www.mcdonalds.de Redaktion food-service McDonald’s, Bayerische/deutsche Landwirtschaft


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