McDonald's eröffnet erstes FKW-freies Restaurant in Deutschland

Heute eröffnet in Heidelberg das erste McDonald’s Restaurant in Deutschland, das komplett auf Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) verzichtet. Alle Kühlsysteme für die Kühltruhen, die Kühlräume und die Klimaanlage werden mit natürlichen Kältemitteln betrieben.

Dabei stellte die Suche nach FKW-freien Alternativen eine Herausforderung dar. „Da keine passenden Geräte auf dem Markt waren, haben wir beschlossen, selbst Lösungen zu entwickeln“, so Bane Knezevic, Vorstandsvorsitzender McDonald’s Deutschland. Gemeinsam mit der Hochschule Biberach gelang es dem Unternehmen, Technologien zu entwickeln, die ein FKW-freies Restaurant ermöglichen.
„Der Einsatz FKW-freier Kältemittel soll helfen, Energiekosten zu sparen. Damit möchten wir die Senkung von Betriebskosten in Einklang mit dem Klimaschutz bringen.“ Knezevic ist zuversichtlich, dass immer mehr Restaurants mit der neuen Technologie ausgerüstet werden können: „Wir werden nach einer Testphase unseren Fokus zunächst auf Neueröffnungen legen. Parallel dazu werden wir daran arbeiten, dass diese Technologie auch für den Restaurantbestand verwendet werden kann.“ Darüber hinaus wird McDonald’s Deutschland ab 2012 als erster Ländermarkt weltweit nur noch FKW-freie Geräte wie Kühl- und Gefrierschränke zukaufen.

FKW wurden seit den 1990er Jahren als Ersatz für die Ozonschicht schädigenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) als Kältemittel eingesetzt, tragen jedoch direkt zum Klimawandel bei, da sie nachweislich den Treibhauseffekt fördern. Durch die Verwendung FKW-freier Kältemittel reduzieren sich die Auswirkungen der Kühlung auf das Klima deutlich. „Der vollständige Verzicht auf FKW ist in dieser Form einmalig und setzt Standards in der Gastronomiebranche“, so Knezevic.

Wolfgang Lohbeck, Kältemittel-Experte bei Greenpeace Deutschland: „Greenpeace fordert schon lange von Unternehmen, klimaschädliches FKW aus der Kältetechnik zu verbannen und hat hierzu auch mit McDonald’s in der Vergangenheit intensive Gespräche geführt. Daher begrüßen wir sehr, dass McDonald’s hier zusammen mit seinen Partnern eine Lösung erarbeitet hat.“

www.mcdonalds.de


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