McDonald’s eröffnet erstes deutsches Energieeffizienz-Restaurant

Mit dem symbolischen Umlegen eines Stromschalters starteten heute der niedersächsische Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke, die TV-Moderatoren Barbara Eligmann und Wigald Boning sowie McDonald’s Vorstand Alexander Schramm das McDonald’s Energieeffizienz-Restaurant (EE-Tec) in Achim bei Bremen. Nach einer Entwicklungs- und Bauzeit von knapp drei Jahren – und rechtzeitig zum bundesweiten Tag der regenerativen Energien am 25. April – kommen in dem einzigartigen Testprojekt energiesparende Technologien und alternative Energien zum Einsatz. „Unser Engagement ist ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiges Wirtschaften und entspringt unserer unternehmerischen Verantwortung. Das EE-Tec Restaurant zeigt auf, was mit deutscher Spitzentechnologie im Umweltbereich machbar ist und findet innerhalb unseres Unternehmens weltweit Beachtung“, so Alexander Schramm, Vorstand für Standortentwicklung bei McDonald’s. Als „zukunftsweisend“ wird das Projekt vom Bundeswirtschaftsministerium begrüßt. „Mithilfe modernster Energie- und Umwelttechnologien innovative Schritte im Bereich der Energieeinsparung zu gehen, ist ein bedeutender Schritt in Richtung Zukunft“, so Staatssekretär Jochen Homann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die verschiedenen umweltfreundlichen Verfahren werden unter realen Bedingungen im laufenden Betrieb geprüft – was den hohen Anforderungen an ein McDonald’s Restaurant entspricht, kann in anderen Filialen übernommen werden – weltweit. Zu den eingesetzten energiesparenden Technologien gehören unter anderen die Nutzung des Effekts der Verdunstungskühlung (Adiabatik) sowie die Flächenheizsysteme in den Decken und Böden. Durch den Einsatz von hocheffizienten Wärmerückgewinnungssystemen kann ein großer Teil der Prozesswärme recycelt werden. Die LED-Beleuchtung im Innen- und Außenbereich sowie die innovative Küchen- und Kühltechnik helfen ebenfalls, Energie effizient zu nutzen. Erdwärme (Geothermie), Windkraft, Photovoltaik sowie Solarthermie versorgen als erneuerbare Energien das Gebäude mit Wärme und Strom. Durch ihren Einsatz kann komplett auf Gas als fossilen Energieträger verzichtet werden. Regenwasser wird in einer Zisterne aufgefangen und in der WC-Spülung sowie zur Bewässerung der Außenanlagen eingesetzt. In einer biologischen Kleinkläranlage wird Schmutzwasser, das in der Restaurantküche entsteht, umweltfreundlich vorgereinigt. Begleitet wird das Projekt durch das unabhängige Öko-Institut e.V. in Freiburg. Dessen Energie- und Klimabilanz wird nach einer einjährigen Testphase Aufschluss darüber geben, wie viel Energie und Kohlendioxid eingespart werden konnten. Diese Bilanz dient zur Entscheidungsfindung über den weiteren Einsatz der Technologien. „Mit dem Projekt investieren wir nicht nur in eine nachhaltige Zukunft sondern auch in innovative Umwelttechnologie ’Made in Germany’. Bei rund 1.330 Restaurants alleine in Deutschland gehen wir davon aus, dass bei erfolgreichem Einsatz für die beteiligten Firmen Folgeaufträge anstehen. So können Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden“, sagt Vorstand Schramm. Das EE-Tec Restaurant ist ein weiterer Baustein in einer Reihe von Maßnahmen zum nachhaltigen Wirtschaften bei McDonald’s. So werden durch die konsequente Wertstofftrennung rund 90 % aller anfallenden Abfälle recycelt. Eine Vielzahl der Verpackungen besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. Selbst das Frittierfett wird beim Marktführer wiederverwertet. In einem chemischen Verfahren wird aus dem gebrauchten Fett der Biodiesel FAME (Fatty Acid Methyl Ester) gewonnen, der als Treibstoff in der LKW-Flotte des McDonald’s Partners HAVI Logistics genutzt wird. www.mcdonalds.de Redaktion food-service McDonald’s, Achim, EE-Tec, Energieeffizienz-Restaurant, Nachhaltigkeit, Tag der regenerativen Energien, Umwelttechnologie, FAME, Wigald Boning, Barbara Eligmann, Alexander Schramm, Jochen Homann, Otto Ripke

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