Profiwelt Gastronomie

Mehrwert von nachhaltigen Speisen vermitteln

„Machen Sie klar, wo der Mehrwert ihres nachhaltigen Produktes liegt, dann ist der Gast auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen“, resümierte Prof. Dr. Jana Rückert-John von der Fachhochschule Fulda zum Auftakt der 6. Profiwelt für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Ende Oktober in Fulda. Rund 90 Teilnehmer reisten aus der gesamten Republik in die Barockstadt, um sich über nachhaltige Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt zu informieren.

Dirk Vollertsen begrüßte als Veranstalter und Geschäftsführer des Bio Service Team in Mainz die Teilnehmer in Morgensternhaus der W-E-G-Stiftung in Fulda. „Wir leben in einer Zeit, in der die Besinnung auf das Regionale eine neue Dimension erreicht“, sagte Vollertsen. Umso mehr zahle es sich heute für Großküchen und Gastronomie aus, heimische Lebensmittel – am besten aus Bio-Anbau – auf die Speisenkarten zu setzen.

Möglichkeiten für richtige Ernährung überfordern Verbraucher

Prof. Dr. Jana Rückert-John präsentierte zum Auftakt aktuelle Ernährungstrends und Entwicklungen und machte mehr als deutlich, wie der Gast 2.0 tickt. Viele Menschen seien heute auf der Suche nach der richtigen Ernährung, allerdings nicht um Krankheiten zu vermeiden, sondern um ihre Produktivität zu erhalten und ihrem Lebensstil Ausdruck zu verleihen. Die Vielfalt an Ernährungstrends und damit Möglichkeiten diesen Zielen näher zu kommen, überfordere jedoch viele Verbraucher. Vegan oder besser doch die Paleo-Diät ausprobieren? Gleichzeitig verlieren die klassischen Mahlzeiten ihre Funktion als Strukturgeber des Tages, erklärte John. „Snacking und Außer-Haus-Essen boomen in diesem Zuge.“ Chancen für die Gastronomie sieht die Expertin ebenso in der Abkehr vieler Menschen vom Fleisch als Wohlstandssymbol. „Da ist für die Gastro-Profis weit mehr Musik drin, statt nur auf vegan und Vegetarisches im Angebot zu setzen“, ist John überzeugt. Auch Premium- und Bio-Fleisch sei eine Option. Am Ende komme es darauf an, die qualitativ hochwertigere Alternative dem Gast richtig zu kommunizieren, um mehr Wertschätzung dafür zu erfahren.

Gesundes selbstverständlich machen

„Machen Sie das Anständige, Gesunde zur Selbstverständlichkeit“, appellierte Dr. Silke Lichtenstein von Bissweise Consulting in Stuttgart an das Publikum. Dabei sei es wichtig, nicht die gesunde Ernährung in den Fokus zu rücken, sondern den Genuss. So würden frühere, sehr verzichtreiche Ausnahme-Diäten wie vegan oder glutenfrei unter anderem mithilfe von Superfoods wie Chia und Quinoa in Szene gesetzt und entwickelten sich wider aller Erwarten in der breiten Masse zu Kassenschlagern. Vor allem Foodies und Food-Evangelistas verbinden gesunde Ernährung völlig undogmatisch mit kulinarischer Kreativität und Genuss.

Story Telling wichtiges Marketingtool

Anschließend folgten Foren zu den Themen „Regional und Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ sowie „Profilierung mit klaren Nachhaltigkeits-Marketing“. Bei allen dem ging es darum, wie man den Gast den Mehrwert von nachhaltigen Speisen – ob Bio, regional oder klimafreundlich – nahe bringen kann. Referent und Marketing-Experte Ludwig Gruber sieht vor allem in einem stimmigen Gesamtkonzept einen Schlüssel dafür. „Sie müssen dem Gast ehrlich sagen, was Sie machen und bei all dem authentisch sein“, so Gruber. Einen weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor sahen die Referenten im Storytelling. „Jedes Produkt benötigt heute eine gute Geschichte“, so der Tenor. Der Gast liebe Geschichten, die ihm das Essen auf dem Teller näher bringen.

Am Nachmittag folgten drei weiteren Foren zu den Themen „Ganztierverwertung“, „Prozessmanagement und Kommunikation“ sowie „Profilierung mit Ökowein“. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Produktmeile. Verschiedenste Hersteller und Anbieter ökologischer Erzeugnisse präsentierten hier ihre Innovationen für Großküchen und Gastronomie.

Perspektivenwechsel mit Küchenparty

Bereits am Abend zuvor stimmte Wolfgang Gutberlet, Aussichtsratsvorsitzender der W-E-G-Stiftung, die Teilnehmer auf den Kongress mit seinem Vortrag „Denk-ma(h)l“ ein. Dabei ging es um nicht weniger, als das Thema Ernährung mal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. „Wir möchten zeigen, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, aus Leben kommen und daher als Werte behandelt werden möchten“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lebensmittelkette tegut… Eine Führung durch das Bio-Hotel und den Bio-Hof Lindengut rundete den Abend mit anschließender Küchenparty ab.

„Bio wächst. Das sieht man nicht nur an den Umsatzzahlen der Branche, sondern auch an immer voller werdenden Veranstaltungsräumen“, freute sich Kongressleiterin, Sonja Grundnig. Die Bio-Branche reagierte auf den Zeitgeist, immer mehr Menschen essen nicht mehr Zuhause, sondern unterwegs – doch sie wollten trotzdem nachhaltig essen und dabei nicht auf aktuelle Trends verzichten“, resümierte Grundnig.

www.biogastrokongress.de
www.bioserviceteam.de

Profiwelt Gastronomie & GV: Mehrwert von nachhaltigen Speisen klar vermitteln

„Machen Sie klar, wo der Mehrwert ihres nachhaltigen Produktes liegt, dann ist der Gast auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen“, resümierte Prof. Dr. Jana Rückert-John von der Fachhochschule Fulda zum Auftakt der 6. Profiwelt für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Ende Oktober in Fulda. Rund 90 Teilnehmer reisten aus der gesamten Republik in die Barockstadt, um sich über nachhaltige Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt zu informieren.

Dirk Vollertsen begrüßte als Veranstalter und Geschäftsführer des Bio Service Team in Mainz die Teilnehmer in Morgensternhaus der W-E-G-Stiftung in Fulda. „Wir leben in einer Zeit, in der die Besinnung auf das Regionale eine neue Dimension erreicht“, sagte Vollertsen. Umso mehr zahle es sich heute für Großküchen und Gastronomie aus, heimische Lebensmittel – am besten aus Bio-Anbau – auf die Speisenkarten zu setzen.

Prof. Dr. Jana Rückert-John präsentierte zum Auftakt aktuelle Ernährungstrends und Entwicklungen und machte mehr als deutlich, wie der Gast 2.0 tickt. Viele Menschen seien heute auf der Suche nach der richtigen Ernährung, allerdings nicht um Krankheiten zu vermeiden, sondern um ihre Produktivität zu erhalten und ihrem Lebensstil Ausdruck zu verleihen. Die Vielfalt an Ernährungstrends und damit Möglichkeiten diesen Zielen näher zu kommen, überfordere jedoch viele Verbraucher. Vegan oder besser doch die Paleo-Diät ausprobieren? Gleichzeitig verlieren die klassischen Mahlzeiten ihre Funktion als Strukturgeber des Tages, erklärte John. „Snacking und Außer-Haus-Essen boomen in diesem Zuge.“ Chancen für die Gastronomie sieht die Expertin ebenso in der Abkehr vieler Menschen vom Fleisch als Wohlstandssymbol. „Da ist für die Gastro-Profis weit mehr Musik drin, statt nur auf vegan und Vegetarisches im Angebot zu setzen“, ist John überzeugt. Auch Premium- und Bio-Fleisch sei eine Option. Am Ende komme es darauf an, die qualitativ hochwertigere Alternative dem Gast richtig zu kommunizieren, um mehr Wertschätzung dafür zu erfahren.

„Machen Sie das Anständige, Gesunde zur Selbstverständlichkeit“, appellierte Dr. Silke Lichtenstein von Bissweise Consulting in Stuttgart an das Publikum. Dabei sei es wichtig, nicht die gesunde Ernährung in den Fokus zu rücken, sondern den Genuss. So würden frühere, sehr verzichtreiche Ausnahme-Diäten wie vegan oder glutenfrei unter anderem mithilfe von Superfoods wie Chia und Quinoa in Szene gesetzt und entwickelten sich wider aller Erwarten in der breiten Masse zu Kassenschlagern. Vor allem Foodies und Food-Evangelistas verbinden gesunde Ernährung völlig undogmatisch mit kulinarischer Kreativität und Genuss.

Anschließend folgten Foren zu den Themen „Regional und Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ sowie „Profilierung mit klaren Nachhaltigkeits-Marketing“. Bei allen dem ging es darum, wie man den Gast den Mehrwert von nachhaltigen Speisen – ob Bio, regional oder klimafreundlich – nahe bringen kann. Referent und Marketing-Experte Ludwig Gruber sieht vor allem in einem stimmigen Gesamtkonzept einen Schlüssel dafür. „Sie müssen dem Gast ehrlich sagen, was Sie machen und bei all dem authentisch sein“, so Gruber. Einen weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor sahen die Referenten im Storytelling. „Jedes Produkt benötigt heute eine gute Geschichte“, so der Tenor. Der Gast liebe Geschichten, die ihm das Essen auf dem Teller näher bringen.

Am Nachmittag folgten drei weiteren Foren zu den Themen „Ganztierverwertung“, „Prozessmanagement und Kommunikation“ sowie „Profilierung mit Ökowein“. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Produktmeile. Verschiedenste Hersteller und Anbieter ökologischer Erzeugnisse präsentierten hier ihre Innovationen für Großküchen und Gastronomie.

Bereits am Abend zuvor stimmte Wolfgang Gutberlet, Aussichtsratsvorsitzender der W-E-G-Stiftung, die Teilnehmer auf den Kongress mit seinem Vortrag „Denk-ma(h)l“ ein. Dabei ging es um nicht weniger, als das Thema Ernährung mal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. „Wir möchten zeigen, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, aus Leben kommen und daher als Werte behandelt werden möchten“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lebensmittelkette tegut… Eine Führung durch das Bio-Hotel und den Bio-Hof Lindengut rundete den Abend mit anschließender Küchenparty ab.

„Bio wächst. Das sieht man nicht nur an den Umsatzzahlen der Branche, sondern auch an immer voller werdenden Veranstaltungsräumen“, freute sich Kongressleiterin, Sonja Grundnig. Die Bio-Branche reagierte auf den Zeitgeist, immer mehr Menschen essen nicht mehr Zuhause, sondern unterwegs – doch sie wollten trotzdem nachhaltig essen und dabei nicht auf aktuelle Trends verzichten“, resümierte Grundnig.

www.biogastrokongress.de

www.bioserviceteam.de
Profiwelt Gastronomie & GV: Mehrwert von nachhaltigen Speisen klar vermitteln
„Machen Sie klar, wo der Mehrwert ihres nachhaltigen Produktes liegt, dann ist der Gast auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen“, resümierte Prof. Dr. Jana Rückert-John von der Fachhochschule Fulda zum Auftakt der 6. Profiwelt für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Ende Oktober in Fulda. Rund 90 Teilnehmer reisten aus der gesamten Republik in die Barockstadt, um sich über nachhaltige Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt zu informieren.
Dirk Vollertsen begrüßte als Veranstalter und Geschäftsführer des Bio Service Team in Mainz die Teilnehmer in Morgensternhaus der W-E-G-Stiftung in Fulda. „Wir leben in einer Zeit, in der die Besinnung auf das Regionale eine neue Dimension erreicht“, sagte Vollertsen. Umso mehr zahle es sich heute für Großküchen und Gastronomie aus, heimische Lebensmittel – am besten aus Bio-Anbau – auf die Speisenkarten zu setzen.
Prof. Dr. Jana Rückert-John präsentierte zum Auftakt aktuelle Ernährungstrends und Entwicklungen und machte mehr als deutlich, wie der Gast 2.0 tickt. Viele Menschen seien heute auf der Suche nach der richtigen Ernährung, allerdings nicht um Krankheiten zu vermeiden, sondern um ihre Produktivität zu erhalten und ihrem Lebensstil Ausdruck zu verleihen. Die Vielfalt an Ernährungstrends und damit Möglichkeiten diesen Zielen näher zu kommen, überfordere jedoch viele Verbraucher. Vegan oder besser doch die Paleo-Diät ausprobieren? Gleichzeitig verlieren die klassischen Mahlzeiten ihre Funktion als Strukturgeber des Tages, erklärte John. „Snacking und Außer-Haus-Essen boomen in diesem Zuge.“ Chancen für die Gastronomie sieht die Expertin ebenso in der Abkehr vieler Menschen vom Fleisch als Wohlstandssymbol. „Da ist für die Gastro-Profis weit mehr Musik drin, statt nur auf vegan und Vegetarisches im Angebot zu setzen“, ist John überzeugt. Auch Premium- und Bio-Fleisch sei eine Option. Am Ende komme es darauf an, die qualitativ hochwertigere Alternative dem Gast richtig zu kommunizieren, um mehr Wertschätzung dafür zu erfahren.
„Machen Sie das Anständige, Gesunde zur Selbstverständlichkeit“, appellierte Dr. Silke Lichtenstein von Bissweise Consulting in Stuttgart an das Publikum. Dabei sei es wichtig, nicht die gesunde Ernährung in den Fokus zu rücken, sondern den Genuss. So würden frühere, sehr verzichtreiche Ausnahme-Diäten wie vegan oder glutenfrei unter anderem mithilfe von Superfoods wie Chia und Quinoa in Szene gesetzt und entwickelten sich wider aller Erwarten in der breiten Masse zu Kassenschlagern. Vor allem Foodies und Food-Evangelistas verbinden gesunde Ernährung völlig undogmatisch mit kulinarischer Kreativität und Genuss.
Anschließend folgten Foren zu den Themen „Regional und Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ sowie „Profilierung mit klaren Nachhaltigkeits-Marketing“. Bei allen dem ging es darum, wie man den Gast den Mehrwert von nachhaltigen Speisen – ob Bio, regional oder klimafreundlich – nahe bringen kann. Referent und Marketing-Experte Ludwig Gruber sieht vor allem in einem stimmigen Gesamtkonzept einen Schlüssel dafür. „Sie müssen dem Gast ehrlich sagen, was Sie machen und bei all dem authentisch sein“, so Gruber. Einen weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor sahen die Referenten im Storytelling. „Jedes Produkt benötigt heute eine gute Geschichte“, so der Tenor. Der Gast liebe Geschichten, die ihm das Essen auf dem Teller näher bringen.
Am Nachmittag folgten drei weiteren Foren zu den Themen „Ganztierverwertung“, „Prozessmanagement und Kommunikation“ sowie „Profilierung mit Ökowein“. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Produktmeile. Verschiedenste Hersteller und Anbieter ökologischer Erzeugnisse präsentierten hier ihre Innovationen für Großküchen und Gastronomie.
Bereits am Abend zuvor stimmte Wolfgang Gutberlet, Aussichtsratsvorsitzender der W-E-G-Stiftung, die Teilnehmer auf den Kongress mit seinem Vortrag „Denk-ma(h)l“ ein. Dabei ging es um nicht weniger, als das Thema Ernährung mal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. „Wir möchten zeigen, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, aus Leben kommen und daher als Werte behandelt werden möchten“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lebensmittelkette tegut… Eine Führung durch das Bio-Hotel und den Bio-Hof Lindengut rundete den Abend mit anschließender Küchenparty ab.
„Bio wächst. Das sieht man nicht nur an den Umsatzzahlen der Branche, sondern auch an immer voller werdenden Veranstaltungsräumen“, freute sich Kongressleiterin, Sonja Grundnig. Die Bio-Branche reagierte auf den Zeitgeist, immer mehr Menschen essen nicht mehr Zuhause, sondern unterwegs – doch sie wollten trotzdem nachhaltig essen und dabei nicht auf aktuelle Trends verzichten“, resümierte Grundnig.
www.biogastrokongress.de
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Profiwelt Gastronomie & GV: Mehrwert von nachhaltigen Speisen klar vermitteln
„Machen Sie klar, wo der Mehrwert ihres nachhaltigen Produktes liegt, dann ist der Gast auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen“, resümierte Prof. Dr. Jana Rückert-John von der Fachhochschule Fulda zum Auftakt der 6. Profiwelt für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung Ende Oktober in Fulda. Rund 90 Teilnehmer reisten aus der gesamten Republik in die Barockstadt, um sich über nachhaltige Trends und Entwicklungen im Außer-Haus-Markt zu informieren.
Dirk Vollertsen begrüßte als Veranstalter und Geschäftsführer des Bio Service Team in Mainz die Teilnehmer in Morgensternhaus der W-E-G-Stiftung in Fulda. „Wir leben in einer Zeit, in der die Besinnung auf das Regionale eine neue Dimension erreicht“, sagte Vollertsen. Umso mehr zahle es sich heute für Großküchen und Gastronomie aus, heimische Lebensmittel – am besten aus Bio-Anbau – auf die Speisenkarten zu setzen.
Prof. Dr. Jana Rückert-John präsentierte zum Auftakt aktuelle Ernährungstrends und Entwicklungen und machte mehr als deutlich, wie der Gast 2.0 tickt. Viele Menschen seien heute auf der Suche nach der richtigen Ernährung, allerdings nicht um Krankheiten zu vermeiden, sondern um ihre Produktivität zu erhalten und ihrem Lebensstil Ausdruck zu verleihen. Die Vielfalt an Ernährungstrends und damit Möglichkeiten diesen Zielen näher zu kommen, überfordere jedoch viele Verbraucher. Vegan oder besser doch die Paleo-Diät ausprobieren? Gleichzeitig verlieren die klassischen Mahlzeiten ihre Funktion als Strukturgeber des Tages, erklärte John. „Snacking und Außer-Haus-Essen boomen in diesem Zuge.“ Chancen für die Gastronomie sieht die Expertin ebenso in der Abkehr vieler Menschen vom Fleisch als Wohlstandssymbol. „Da ist für die Gastro-Profis weit mehr Musik drin, statt nur auf vegan und Vegetarisches im Angebot zu setzen“, ist John überzeugt. Auch Premium- und Bio-Fleisch sei eine Option. Am Ende komme es darauf an, die qualitativ hochwertigere Alternative dem Gast richtig zu kommunizieren, um mehr Wertschätzung dafür zu erfahren.
„Machen Sie das Anständige, Gesunde zur Selbstverständlichkeit“, appellierte Dr. Silke Lichtenstein von Bissweise Consulting in Stuttgart an das Publikum. Dabei sei es wichtig, nicht die gesunde Ernährung in den Fokus zu rücken, sondern den Genuss. So würden frühere, sehr verzichtreiche Ausnahme-Diäten wie vegan oder glutenfrei unter anderem mithilfe von Superfoods wie Chia und Quinoa in Szene gesetzt und entwickelten sich wider aller Erwarten in der breiten Masse zu Kassenschlagern. Vor allem Foodies und Food-Evangelistas verbinden gesunde Ernährung völlig undogmatisch mit kulinarischer Kreativität und Genuss.
Anschließend folgten Foren zu den Themen „Regional und Bio in der Gemeinschaftsverpflegung“ sowie „Profilierung mit klaren Nachhaltigkeits-Marketing“. Bei allen dem ging es darum, wie man den Gast den Mehrwert von nachhaltigen Speisen – ob Bio, regional oder klimafreundlich – nahe bringen kann. Referent und Marketing-Experte Ludwig Gruber sieht vor allem in einem stimmigen Gesamtkonzept einen Schlüssel dafür. „Sie müssen dem Gast ehrlich sagen, was Sie machen und bei all dem authentisch sein“, so Gruber. Einen weiteren entscheidenden Erfolgsfaktor sahen die Referenten im Storytelling. „Jedes Produkt benötigt heute eine gute Geschichte“, so der Tenor. Der Gast liebe Geschichten, die ihm das Essen auf dem Teller näher bringen.
Am Nachmittag folgten drei weiteren Foren zu den Themen „Ganztierverwertung“, „Prozessmanagement und Kommunikation“ sowie „Profilierung mit Ökowein“. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Produktmeile. Verschiedenste Hersteller und Anbieter ökologischer Erzeugnisse präsentierten hier ihre Innovationen für Großküchen und Gastronomie.
Bereits am Abend zuvor stimmte Wolfgang Gutberlet, Aussichtsratsvorsitzender der W-E-G-Stiftung, die Teilnehmer auf den Kongress mit seinem Vortrag „Denk-ma(h)l“ ein. Dabei ging es um nicht weniger, als das Thema Ernährung mal von einer anderen Perspektive aus zu betrachten. „Wir möchten zeigen, dass Lebensmittel Mittel zum Leben sind, aus Leben kommen und daher als Werte behandelt werden möchten“, sagte der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lebensmittelkette tegut… Eine Führung durch das Bio-Hotel und den Bio-Hof Lindengut rundete den Abend mit anschließender Küchenparty ab.
„Bio wächst. Das sieht man nicht nur an den Umsatzzahlen der Branche, sondern auch an immer voller werdenden Veranstaltungsräumen“, freute sich Kongressleiterin, Sonja Grundnig. Die Bio-Branche reagierte auf den Zeitgeist, immer mehr Menschen essen nicht mehr Zuhause, sondern unterwegs – doch sie wollten trotzdem nachhaltig essen und dabei nicht auf aktuelle Trends verzichten“, resümierte Grundnig.
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