Mövenpick - Streit mit Richtree setzt sich fort

Standort der jüngsten Auseinandersetzung ist der Supreme Court des US-Bundesstaates New York. Dort hat der amerikanische Franchisenehmer, Richtree Inc., am 9. November eine Schadenersatzklage eingereicht. Jörg Reichert, Toronto, klagt, dass es keinerlei Support seit Abschluss des US-Vertrages 1996 gegeben habe. Im Gegenteil, Mövenpick habe alles getan, um seinem Unternehmen - einst Vorzeigepartner im Ausland - die Exklusivrechte wieder abzunehmen. Allerdings, neben Boston wurde bislang kein einziger der geplanten Standorte in United States realisiert. Reichert fordert Schadenersatz in Höhe von 173,3 Mio. $ und darüber hinaus eine Buße. Die Gegenseite betont, in der Vergangenheit umfassende finanzielle und fachliche Unterstützung gewährt zu haben. Die Klage sei ein weiterer Versuch, in den laufenden Auseinandersetzungen Druck auszuüben. Man bestreitet die aufgeführten Vorwürfe voll umfänglich. Richtree Inc. besitzt und betreibt überwiegend in Ostkanada Marchés, Marchelinos und Mövenpick-Restaurants. Nach eigenen Angaben sind seit 1996 mehr als 8,5 Mio. CAN Dollar Franchisegebühr bezahlt worden (aktuell jährlich 2,5 Mio.). Die Fronten sind total verhärtet.



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