Crowdfunding-Kampagne

MoschMosch-Gründer sammeln für erstes Frankfurter Brauhaus

Die Fundingpage ist online, die Sammelaktion läuft: Ab sofort können interessierte Anleger sich mit einem Betrag ab 100 € am Gastro-Projekt Brauhaus am neu errichteten Henninger Turm in Frankfurt am Main beteiligen. Creator, d.h. Kapitalempfänger, ist die Brauhaus am Turm GmbH, eine 100 %ige Tochter der japanischen Nudelbarkette MoschMosch. Partner und Betreiber der Kampagnen-Homepage ist CrowdDesk.

„Das Angebot wird die gastronomische Bandbreite in Frankfurt erweitern – bisher gibt es noch kein klassisches Brauhaus in der Stadt. Freunde der Brauereikunst und Anleger auf der Suche nach fairer Rendite können dabei gleichermaßen Teil des Projekts werden, indem sie sich am Crowdfunding beteiligen“, erklärt Tobias Jäkel, Geschäftsführer der MoschMosch GmbH sowie der Brauhaus am Turm GmbH. „Beim Zinssatz unserer Funding-Aktion haben wir uns am Alkoholgehalt von 4,8 % des Henninger Kaiser Pilsners orientiert, das es bei uns geben wird.“

Das über die Fundingpage gesammelte Geld refinanziert einen Teil der für die Eröffnung des Brauhauses nötigen Umbaumaßnahmen. Das neue Gastronomie-Konzept, das in Zusammenarbeit mit der Radeberger Gruppe entsteht, bietet den Gästen neben einer Bierschwemme eine Bar sowie einen großen Gastraum. Ziel ist es, die traditionelle Gemütlichkeit eines Brauhauses mit einem modernen Umfeld zu vereinen und ein breites Zielpublikum anzusprechen.

Das Angebotsspektrum beinhaltet neben klassischen Brauhaus-Spezialitäten zudem typische Frankfurter Gerichte, desweiteren Spezialitäten wie Brauhaus-Burger und -Pizzen sowie ein Repertoire leichter Speisen. Auf der Getränkekarte stehen verschiedene Henninger Bierspezialitäten sowie Craft-Bier, internationale Biermarken, Weine, Spirituosen und alkoholfreie Getränke.

Neben der Verzinsung von 4,8 % warten attraktive Prämien auf die Anleger, etwa Bier-Bonds und Schnitzel-Anleihen.
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Neben der Verzinsung von 4,8 % warten attraktive Prämien auf die Anleger, etwa Bier-Bonds und Schnitzel-Anleihen.
Damit sich möglichst viele Gästegruppen wohl fühlen, wird der Gastraum in unterschiedlich gestaltete Zonen unterteilt. Der Innenbereich soll Platz für etwa 190 Gäste bieten und im Außenbereich sind weitere 90 Sitzplätze im Biergarten vorgesehen. Die offizielle Eröffnung des Brauhauses ist bereits für November 2017 geplant – das ist ungewöhnlich: Die Crowdfunding-Aktion erfolgt kurz vor Eröffnung des Konzeptes. „Wir haben uns das reiflich überlegt und möchten mit der Aktion insbesondere das Gemeinschaftsgefühl der Anwohner Sachsenhausens für und mit unserem Brauhaus stärken“, erklärt Tobias Jäkel. Darum bietet man, neben der Verzinsung, den Anlegern weitere Benefits. Bei einer Beteiligung ab 500 € erhalten die Investoren eine exklusive Stammgastkarte für das Brauhaus, die mit Geschenken beladen ist: z.B. mit sogenannten Bier-Bonds und Schnitzel-Anleihen. Die darauf ausgewiesenen Dauerrabatte gelten für alle angebotenen Speisen und Getränke im Henninger am Turm und sind gültig bis Ende 2018.

Die Konditionen des Crowdfunding: Freunde der Brauereikunst und Anleger, die sich an der Finanzierung des Brauhauses beteiligen möchten, können über die Fundingpage ab 100 € in das Projekt investieren und erhalten im Gegenzug, neben exklusiven Prämien, eine Rendite von 4,8 % pro Jahr bei einer Laufzeit von drei Jahren. Die Auszahlung des Darlehens erfolgt dabei am Ende der Laufzeit, wobei die Anleger jährlich eine Zinszahlung erhalten. „Als Frankfurter Unternehmen freuen wir uns sehr, die Brauhaus am Turm GmbH mithilfe unserer Fundingpage-Lösung dabei unterstützen zu können, das erste Frankfurter Brauhaus in der Stadt zu eröffnen“, erklärt Johannes Laub, Geschäftsführer der CrowdDesk GmbH.

Bislang gibt es noch kein Brauhaus in Frankfurt – und das obwohl die Stadt auf eine lange und vielfältige Brautradition zurückblickt. So sind Marken wie Henninger und Binding, deren Brauereien sich in direkter Nachbarschaft zum Henninger Turm befinden, seit Jahrhunderten fester Bestandteil der Mainmetropole. Der Henninger Turm im Stadtteil Sachsenhausen gilt als Frankfurter Wahrzeichen und war ursprünglich ein Getreidesilo der Henninger Brauerei mit einem Drehrestaurant an der Spitze. 2013 wurde er abgerissen, um ihn als 140 m hohes Wohnhochhaus neu zu errichten.

MoschMosch ist eine Systemgastronomie-Kette im Bereich schnelle und gesunde japanische Küche, die im November 2002 von Tobias Jäkel und Matthias Schönberger gegründet wurde. Inzwischen gibt es zwölf MoschMosch-Restaurants in Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, Mannheim, Heidelberg, Bonn, Darmstadt, Heilbronn und Oberhausen – weitere Eröffnungen sind in Planung. MoschMosch beschäftigt circa 450 Mitarbeiter und wird auch zukünftig vor allem in den Regionen Rhein-Main, Rhein-Neckar und Rhein-Ruhr zu finden sein.

www.brauhaus-crowd.de
www.moschmosch.com




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