Frankfurt

MoschMosch eröffnet Brauhaus am Henninger Turm

Die Bierschwemme im Frankfurter Brauhaus. Foto: Döllmann-Design+Architektur
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Die Bierschwemme im Frankfurter Brauhaus. Foto: Döllmann-Design+Architektur

Still und leise ging es vonstatten: Am letzten Donnerstag öffnete das Frankfurter Brauhaus am Henninger Turm seine Türen und begrüßte die ersten Gäste. Gastronomische Bereicherung für das neu erschlossene Wohnviertel rund um den Henninger Turm, der seinerseits zu einer Luxus-Wohnadresse für betuchte Käufer arriviert ist.

„Wir haben um 18 Uhr ganz unprätentiös die Türen aufgemacht und waren tatsächlich auch gleich voll“, berichtet Tobias Jäkel, Geschäftsführer MoschMosch und Brauhaus am Turm. „Das ging dann auch danach so weiter.“ Die erst kürzlich gestartete Crowdfunding-Aktion zugunsten des Projekts brachte dem Neustart mit immerhin 190 Innenplätzen – das erste Konzept seiner Art in Frankfurt - zweifellos Aufmerksamkeit und Sympathie über die unmittelbare, gastronomisch noch spärlich versorgte Nachbarschaft hinaus.

Erste Eindrücke? „Beim Bier läuft erwartungsgemäß Henninger Hell am besten, gefolgt von Sachsenhäuser Kellerbier und Allgäuer Büble Weissbier. Nummer vier ist interessanterweise Braufactum Progusta vom Fass.“ Bei den Speisen hat sich als spontaner Renner das Frankfurter Schnitzel qualifiziert, gefolgt von Kalbsleber und Brauhaus Burger.

MoschMosch: Henninger Brauhaus



Der Henninger Turm im Stadtteil Sachsenhausen, ursprünglich ein Getreidesilo der Henninger Brauerei gleich nebenan und ein Frankfurter Wahrzeichen, wurde 2013 abgerissen, um ihn als 140 m hohes Wohnhochhaus neu zu errichten. Statt des einstigen Drehrestaurants an der Spitze wird demnächst der Frankfurter Lokalmatador Christian Mook hoch oben ein Restaurant namens Franziska eröffnen. Motto: aufregend und modern interpretierte deutsche Küche.






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