Tchibo Kaffeereport 2014

Nachhaltiger Kaffee liegt im Trend

Rund 56 Prozent der Deutschen möchten ihren Kaffee mit gutem Gewissen genießen. Zugleich ist auf dem Weltmarkt mehr nachhaltiger Kaffee verfügbar: Zwischen 2010 und 2012 stieg das Produktionsvolumen von Kaffee mit Siegeln unabhängiger Organisationen wie Rainforest Alliance und Fairtrade deutlich. Zu diesen Ergebnissen kommt der Tchibo Kaffeereport 2014 mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit.

Der Kaffeespezialist Tchibo gibt den Kaffeereport bereits im dritten Jahr mit dem Medium brand eins Wissen und Statista heraus. Teil des Reports ist eine repräsentative Studie, für die fast 4.800 Personen in ganz Deutschland befragt wurden. Auf rund hundert Seiten gibt es in der Print- oder Onlineversion Wissenswertes zu Konsumverhalten und Märkten, Produkten und Trends zu entdecken.

Beispielsweise ist der Tassenpreis für Kaffee von Land zu Land recht unterschiedlich: Zahlen die Engländer mit 10,58 Cent pro Tasse am meisten, liegt Deutschland mit 5,7 Cent pro Tasse im unteren Drittel. Preislich noch günstiger bekommt man die Tasse Kaffee in Frankreich (4,7 Cent pro Tasse).

Nachhaltigkeitstypen: Von Konsequenten und Skeptikern


Rund ein Drittel der Befragten bevorzugen aus Überzeugung nachhaltig produzierten Kaffee und richten das eigene Konsumverhalten danach aus. Diese „Konsequenten“ bilden mittlerweile mit 32,3 Prozent die größte Gruppe unter deutschen Verbrauchern. Weitere 23,9 Prozent gehören zu den „Sensibilisierten“, die gerne zu nachhaltig produziertem Kaffee greifen, wenn sie die Wahl haben. Ihnen gegenüber stehen die „Passiven“ mit 23,7 Prozent und die „Skeptiker“ mit 20,1 Prozent. Für diese Gruppen spielt das Thema Nachhaltigkeit bei der Kaufentscheidung keine oder nur eine geringe Rolle.

Nachhaltigkeit ist weiblich


Deutliche Unterschiede ergeben sich bei der Geschlechterverteilung: 57 Prozent der nachhaltigen Kaffeetrinker sind weiblich, 43 Prozent männlich. Auch in der Kategorie der „Konsequenten“ sind die Frauen mit 53,6 Prozent in der Überzahl. Was die „Konsequenten“ Männer und Frauen eint, ist eine Vorliebe für eher nachhaltige Zubereitungsformen: Handfilter (30,3 Prozent), Espressokannen für die Herdplatte (20,2 Prozent) sowie Siebstempelkannen (19,7 Prozent) sind in ihrem Haushalt vorhanden.

Sportliche Homöopathen mit exklusivem Modegeschmack


Erstaunliche Zusammenhänge fördert der Tchibo Kaffeereport beim Vergleich mit sonstigen Konsumpräferenzen zu Tage: So achten zum Beispiel sportliche Aktivreisende (8,5 Prozent) oder cluborientierte Familien (6,6 Prozent) häufiger als andere Urlauber auf Nachhaltigkeit beim Kaffeekauf. Auch die Einstellung zu Gesundheitsthemen beeinflusst die Auswahl: Hier liegen Homöopathie-Freunde (8,1 Prozent) vor anderen Gruppen. Und wer als Frau bei Kleidung Wert auf exklusive Marken legt (8,2 Prozent), entscheidet sich öfter für nachhaltigen Kaffee als Modemuffel.

Der Tchibo Kaffeereport 2014 mit allen Grafiken und Detailergebnissen steht zum Download bereit unter

www.tchibo.com/kaffeereport


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