Neue Berufsordnung für Diplom-Oecotrophologen

Die Begriffe "Ernährungsberatung" bzw. "Ernährungsberater" sind gesetzlich nicht geschützt und können von jedem verwendet werden, so dass vielfältige Kurzausbildungen und Wochenendseminare scheinbar für diese Tätigkeit qualifizieren. Um sich von diesen Angeboten abzugrenzen, einen verbindlichen Qualitätsmaßstab zu setzen und der Irreführung von Verbrauchern und Patienten vorzubeugen, hat der Verband der Diplom-Oecotrophologen e.V. (VDOE) eine Berufsordnung verabschiedet, die am 1. Januar 2003 in Kraft getreten ist. Die Berufsordnung für Diplom-Oecotrophologen regelt als Standesrichtlinie die Grundsätze beruflichen Verhaltens mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige Dienstleistung bereitzustellen. Als Ehrenkodex gibt die Berufsordnung Anweisungen und Empfehlungen über das eigene Berufsverhalten, das Verhalten gegenüber dem gesamten Berufsstand und beruflichen Kooperationen. Sie dient aber auch dem besonderen Schutz von Patienten, Klienten und Kunden. Alle freiberuflich tätigen Verbandsmitglieder verpflichten sich, nach den Grundsätzen der Berufsordnung eigenverantwortlich auf dem aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft zu arbeiten und sich regelmäßig weiterzubilden. Für das Tätigkeitsfeld der Ernährungsberatung bietet der Verband den Erwerb eines Zertifikates "Ernährungsberater/in VDOE" an, das von den Spitzenverbänden der Krankenkassen hinsichtlich einer qualifizierten Weiterbildung anerkannt ist. Den vollständigen Text der Berufsordnung des VDOE erhalten Sie beim Verband der Diplom-Oecotrophologen e.V. (VDOE) Reuterstr. 161, 53113 Bonn Tel.: 0228 28922-0, Fax: 0228 28922-77 E-Mail: presse@vdoe.de


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