Neue Sachbezugswerte für 2006 liegen vor

Mitarbeiterverpflegung wird in Deutschland staatlich gefördert. Die Bundesregierung hat die Erhöhung des darin enthaltenen Sachbezugswertes um 0,03 Euro pro Arbeitstag zum 1. Januar 2006 beschlossen. Damit erhöht sich der amtliche Sachbezugswert laut gesetzlicher Regelung auf 2,64 € (bisher 2,61 €). Die Zustimmung des Bundesrats dazu wird erwartet.

Die staatlich geförderte Mitarbeiterverpflegung ist damit für Unternehmen von 2006 an bis zu 1.262,80 Euro jährlich pro Arbeitnehmer steuerfrei. Nach dieser vorläufigen Verordnung gelten 2006 folgende Sachbezugswerte (in Klammern die Sachbezugswerte von 2005): Für die Gewährung freier oder verbilligter Verpflegung sind für das gesamte Bundesgebiet einheitliche Sachbezugswerte maßgebend. Diese gelten unabhängig vom Alter und davon, ob der Betreffende Arbeitnehmer oder Auszubildender ist. Der Gesamtbetrag wird für 2006 auf 202,70 € (2005: 200,30 €) festgesetzt. Für das Frühstück sind als Teilbetrag 44,30 € (derzeit 43,80 €) geplant. Die entsprechenden Werte für Mittag- und Abendessen sollen 2006 jeweils 79,20 € (derzeit 78,25 €) betragen. Die Sachbezugsverordnung bestimmt den Wert der Sachbezüge, die Beschäftigte als Teil ihres Arbeitsentgelts erhalten. Der Wert der Sachbezüge, wie Verpflegung, Unterkunft oder Wohnung wurde für das kommende Jahr entsprechend der für 2006 erwarteten Steigerung des Preisindexes für die privaten Konsumausgaben fortgeschrieben. Wichtig: Die Bereitstellung oder Überlassung von Getränken wie zum Beispiel von Kaffee, Tee, Milch oder Mineralwasser zum Trinken während der Arbeit im Betrieb ist steuer- und sozialversicherungsfrei, da dies keine freie Verpflegung, das heißt vollständige Mahlzeit, ist. Dies gilt unabhängig davon, ob die Getränke offen direkt am Arbeitsplatz, aus Automaten oder in einem Betriebsrestaurant abgegeben werden.
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