Neue Sachbezugswerte genehmigt

Der Bundesrat hat am 5. November 2010 auf seiner 876. Sitzung der "Dritten Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung" zugestimmt. Damit werden die steuerlichen Sachbezugswerte für das Jahr 2011 auf der Grundlage der maßgebenden Verbraucherpreisentwicklung angepasst. Bei unentgeltlichen oder vergünstigten Mahlzeiten im Betrieb werden ab 2011 für ein Mittagessen nunmehr 2,83 Euro angesetzt (bislang 2,80 Euro).
 
Für Unternehmen ohne Kantine ergibt sich damit bei einem gleichbleibenden steuerfreien Betrag in Höhe von 3,10 Euro ein neuer staatlich geförderter Tagessatz für die Mitarbeiterverpflegung in Höhe von künftig insgesamt 5,93 Euro. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitern jährlich bis zu 1.304,60 Euro abgabenfrei zukommen lassen. Die beschlossenen neuen Werte gelten ab 1. Januar 2011.
 
Der neue Sachbezugswert erhöht den Spielraum für Restaurantschecks. Sie sind eine gefragte Alternative für Unternehmen ohne Kantine oder wenn Mitarbeiter an verschiedenen Betriebsstandorten gleichbehandelt werden sollen. Mit dem neuen Satz steht Betrieben ein Gesamtbetrag von bis zu 1.304,60 Euro pro Jahr und Mitarbeiter zur Verfügung, auf den weder Steuern noch Sozialabgaben anfallen.
 
"Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte profitieren von der Erhöhung der Verpflegungsteilwerte unmittelbar. Arbeitstäglich stehen 5,93 Euro als Verpflegungspauschale zur Verfügung. Mit der staatlich geförderten Mitarbeiterverpflegung lässt sich der Nettolohn von Mitarbeitern damit vorteilhaft um 5 bis 7 Prozent erhöhen und das ohne zusätzliche Lohnnebenkosten", kommentiert George Wyrwoll, Corporate Relations Manager und Steuer-Experte bei Sodexo, die neuen Möglichkeiten.
 
Sachbezugswerte
 



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