Neue Zentralküche für St. Josefshaus Herten

Das St. Josefshaus im  Baden-Württembergischen Herten hat ein neues Servicezentrum. Für 8,6 Mio. Euro wurden Großküche, Funktionsräume, Betriebsrestaurant und ein öffentliches Café in Betrieb genommen.

Von hier aus werden die vom St. Josefshaus betriebenen Einrichtungen für Behinderte und Senioren im Umkreis von 50 km von Herten. Anstoß für die Investition hatte vor allem die veraltete Küchentechnik aus den 1960er Jahren geliefert. Deren Räumlichkeiten werden zur Nutzung für die Altenpflegeschule umgebaut.

In der Küche 2012 plus im Neubau werden künftig von 22 Mitarbeitern im Dreischichtbetrieb bis zu 1.500 Essen nach dem Cook & Chill-Verfahren hergestellt. 850 sind für die Einrichtungen des St. Josefshaus bestimmt, 250 werden extern ausgeliefert, u.a. an zwei Schulen in Herten. Weitere 400 sind für die Töchterbetriebe in der Altenhilfe bestimmt.

Direktor Bernhard Späth unterstreicht gegenüber dem Online-Dienst suedkurier.de die Bedeutung des Neubaus als "Investition in die Zukunft". Außer der neuen Küchentechnik gehört dazu die mit 200 Sitzplätzen verdoppelte Kapazität des Betriebsrestaurants, das zusätzlich über eine Terrasse verfügt und dem das öffentlich zugängliche Café "Grenzenlos" angeschlossen ist. Vom Café aus ist der neue Werkstattladen zugänglich. "Wir hoffen auf Laufkundschaft, erklärt Späth das Konzept und unterstreicht den gesellschaftlichen Anspruch des St. Josefshaus, Begegnungen zwischen Behinderten und Nichtbehinderten zu fördern.

www.sankt-josefshaus.de
  

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