Bundeskabinett

Neues EU-Schulprogramm beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Gesetzesentwurf zur Durchführung unionsrechtlicher Vorschriften über das Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch, dem sogenannten „Landwirtschaftserzeugnisse-Schulprogrammgesetz“ zugestimmt. Ein Meilenstein, laut Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

„Die Zusammenführung des bisherigen EU-Schulobst- und -gemüseprogramms mit dem EU-Schulmilchprogramm zum neuen EU-Schulprogramm sei ein großer Erfolg“, verkündet der Minister. Damit könne es noch besser gelingen, Kindern gesunde Lebensmittel schmackhaft zu machen. Ergänzt wird das Programm durch begleitende pädagogische Maßnahmen.

Kinder für Landwirtschaft und Ernährungthemen sensibilisieren

Ziel sei es, Kindern die Landwirtschaft und die große Palette landwirtschaftlicher Erzeugnisse näherzubringen und sie für Themen wie gesunde Ernährungsgewohnheiten, Lebensmittelverschwendung und ökologische Landwirtschaft zu sensibilisieren. Mit dem Schulprogrammgesetz fördere man darüber hinaus den Verzehr von Obst, Gemüse und Milch, betont Schmidt.

Gesetz greift ab nächstem Jahr

Der Entwurf löst das bisherige Schulobstgesetz und die Schulmilch-Durchführungsverordnung ab und regelt die Durchführung eines einheitlichen Schulprogramms durch die Länder. Zudem wird ein Verteilungsschlüssel festgelegt, welcher die Aufteilung der von der EU für Deutschland zur Verfügung gestellten Finanzmittel auf die Länder festlegt.  Der Gesetzentwurf greift ab dem Schuljahr 2017/2018.

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