Neues Wienerwald-Konzept auf dem Vormarsch

Acht Standorte (4 x München, 3x Berlin und 1 x Regensburg) hat Wienerwald seit Jahresbeginn in neuem Look und mit überarbeitetem Angebot eröffnet. Drei weitere Neueröffnungen in Frankfurt, Berlin und Lörrach sind noch für 2012 geplant.

Die Feuertaufe hat das neue Wienerwald-Konzept längst bestanden. Jetzt stehen Justierungen und die Expansion auf der Agenda. Wir bekommen tolles Feedback von unseren Gästen für das neue Konzept. In erster Linie sehen die Menschen natürlich unser neues Innenraumdesign und unseren zeitgemäßen Semi-Service“, berichtet Daniel Peitzner, Enkel des Wienerwald-Gründers Friedrich Jahn und Geschäftsführer der Wienerwald Franchise GmbH. „Unser erweitertes Salatangebot in Kombination mit den unterschiedlichen Wraps wird gerade im Sommer sehr gut angenommen.“

Die beste Performance legt derzeit die jüngste Neueröffnung mitten im Zentrum von Neukölln (Berlin) an den Tag. „Aus dem Stand und ohne Werbung wurden dort die Zielumsätze erreicht“, sagt Peitzner. Im Fokus der Expansion stehen nach Aussage des Geschäftsführers die großen Ein und Ausfallstraßen mit Parkplätzen vor dem Restaurant. „Wir wollen aber zunehmend auch wieder in innerstädtische Lagen.“ Zentral vertreten ist das neue Konzept bis jetzt in Regensburg am Arnulfsplatz und in zweimal in Berlin. „Wir brauchen diese Standorte auch, um unser neues Konzept und die Marke Wienerwald wieder generell im Bewusstsein auch der jüngeren und urbaneren Zielgruppen zu verankern“, meint der Wienerwald-Geschäftsführer.

Optisch hat sich die Restaurant-Kette mit dem Relaunch stark verjüngt, ohne ihre Herkunft zu verleugnen. Mittelpunkt der neuen Restaurants ist eine große weiße Theke mit den Hendl-Grills dahinter. Kräftige Grüntöne an der Decke und Holz an Boden und Wänden komplettieren das Farbkonzept. Gegessen wird an weißen Stehtischen oder in der zeitgemäßen Interpretation der Wienerwald-typischen Sitznischen unter grünen Stofflampen in Retro-Optik.

Neben dem Klassiker Wiener Backhendl stehen auf den Menü-Tafeln der neuen Filialen auch Kiks (gebackene Hähnchenbrustfilets), Chicken Wings, Wraps und Wienerwald Chicken Burger, in verschiedenen Variationen. Außerdem ein Wienerwald Schnitzel ‚natur’, der Grilled Filet Burger ‚natur’ und eine Hendl Pita. Zusätzlich werden Salate zur Eigen-Komposition angeboten: Der Gast wählt einen Blattsalat und kombiniert ihn mit seinen Lieblings-Zutaten, die frisch in einer Glasvitrine präsentiert werden. Anschließend wird das Ganze von einem Wienerwald Mitarbeiter zusammengestellt.

„Wir entwickeln uns ständig weiter“, betont Peitzner. „Wir haben zum Beispiel viel Zeit in die Weiterentwicklung unserer Burger gesteckt, weil wir nicht 100 % zufrieden waren. Die schmecken jetzt wirklich richtig großartig.“ Zudem wurde der Auftritt am POS komplett überarbeitet. An festen visuellen Strukturen sollen sich auch die Gäste ohne Mühe zurechtfinden, die noch nie einem Wienerwald Restaurant waren.

31 Betriebe deutschlandweit zählt die Hendl-Kette aktuell, acht nach neuem Konzept und 23 klassische Restaurants mit Full Service und/oder Straßenverkauf. Auch die bestehenden Filialen sollen schrittweise umgerüstet werden. „Wir verfolgen die Strategie, die alteingesessenen Restaurants, vor allem im Straßenverkauf, schrittweise an das neue Konzept heranzuführen“, erklärt Peitzner.

http://wienerwald.de

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