BdS – NGG

Noch keine Einigung bei Tarifverhandlungen

In den letzten Tagen haben erneut Gespräche zu den laufenden Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für die Kettengastronomie hierzulande stattgefunden. In einem Statement macht der BdS auf seine Position und sein Angebot aufmerksam.
Seit dem Jahr 2007 wurde eine stabile Tarifpartnerschaft mit Tarifbindung für über 110.000 Menschen in über 1.400 Betrieben aufgebaut und gelebt. Ziel muss es sein, diese fortzusetzen.

Hierzu gab es seitens des BdS bereits mehrere Angebote – das aktuelle wird von der NGG nicht angenommen.

„Die NGG setzt damit den Fortbestand der Tarifkultur der Systemgastronomie in Deutschland aufs Spiel“, bedauert BdS-Hauptgeschäftsführerin Valerie Holsboer.

Im Fokus der Verhandlungen stehen insbesondere die Leistungen des Manteltarifvertrages, heißt es. Der BdS habe, so die Message, ein ausgewogenes und faires neues Gesamtpaket aus Entgelt- und Mantelleistungen angeboten. Dieses beinhalte insbesondere:
  • Jeder Mitarbeiter verdient mit dem neuen Gesamtpaket deutlich mehr als vorher.
  • Eine zügige Ost-West-Angleichung der Vergütung.
  • Erhebliche Steigerungen der Azubi-Entgelte um bis zu 160 Euro pro Monat auf 900 Euro im dritten Lehrjahr.
Man sei jederzeit zur Fortsetzung der Gespräche bereit. „Nach wie vor glauben wir an die Vorteile der Tarifbindung und setzen uns dafür ein, dass die hart erarbeitete Tarifkultur in der Systemgastronomie weiterhin bestehen bleibt“, so Holsboer.

www.bundesverband-systemgastronomie.de



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