Berlin

Nordsee-Kampagne 'Schwimmen für alle' geht in die dritte Runde

Nordsee initiierte das Projekt 'Schwimmen für alle' bereits 2014 gemeinsam mit den Berliner Bäder-Betrieben. Ziel ist es, die Zahl der schwimmfähigen Kinder zu erhöhen und damit die Zahl der Ertrinkungsopfer in Deutschland deutlich zu reduzieren. Der erste dreiwöchige Kurs für Kinder aus sozial und finanziell schlechter gestellten Familien beginnt am kommenden Montag.

Laut jüngster Statistik ertranken im vergangenen Jahr in Deutschland 488 Menschen, ein Anstieg von rund 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch dank Aktionen wie 'Schwimmen für alle' konnte der Anteil der Nichtschwimmer unter Berliner Schulkindern jedoch erneut gesenkt werden. Aktuell liegt die Zahl bei 18,2 Prozent.

Die Auswahl der Kinder trifft der KJGD (Kinder Jugend Gesundheitsdienst) in Berlin. Angesprochen sind Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren.

Gegenüber 2014 hatte sich die Zahl der Patenschaften im letzten Jahr auf gut 800 Kinder verdoppelt. Die Projektpartner streben für diesen Sommer ähnliche Zahlen an. Diese Patenschaften ermöglichen Kindern aus verschiedenen Berliner Stadtteilen, deren Eltern einen Ferienschwimmkurs ansonsten nicht finanzieren könnten, schwimmen zu lernen.

„Nordsee und Wasser gehören einfach zusammen. Wir wollen insbesondere für sozial benachteiligte Kinder erreichen, dass sie sich tatsächlich 'frisch und munter wie ein Fisch im Wasser' fühlen“, so Robert Jung, Vorsitzender der Geschäftsführung.  

www.nordsee.com
www.berlinerbaeder.de

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