Nürnberg will Alten- und Pflegeheime sanieren

In Nürnberg steht in den nächsten Jahren die Sanierung von fünf Altenwohn- und Pflegeheimen an. Der Invesititionsbedarf für die vom städtischen Nürnberg Stift betriebenen Einrichtungen wird laut Online-Dienst der Nürnberger Nachrichten bis 2020 auf rund 80 Millionen Euro veranschlagt.
Außer umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen ist auch eine langfristige Neuausrichtung der Seniorenbetreuung geplant. Man will sich auf stationäre und teilstationäre Pflegedienstleistungen konzentrieren, betreutes Wohnen anbieten sowie geriatrische Rehabilitation und ambulante Dienstleistungen. Dafür soll ein Pilotprojekt gestartet werden, in das eventuell auch die städtische Wohnungsgesellschaft eingebunden ist. Die Übertragung der Senioren- und Pflegeheime auf einen privaten Träger oder einen Wohlfahrtsverband wurde auch diskutiert, findet aber zumindest beim zuständigen Sozialreferenten Reiner Prölß und Kerstin Schröder, kommissarische Leiterin des Nürnberg Stift, keine Anhänger.    

Priorität bei den Sanierungsarbeiten hat dabei der Bau einer neuen Zentralküche auf dem Gelände des August-Meier-Heims. Hier soll die Objektplanung möglichst umgehend beginnen. In die Umbaumaßnahmen sind weiterhin das Sebastian-Spital, die Seniorenzentren St. Johanis und Platnersberg sowie die Wohnanlage Heilig-Geist-Spital einbezogen. Das Nürnberg Stift verfügt derzeit über 952 Alten- und Pflegeplätze. Nach der Umstrukturierung sollen es 938 sein, davon 756 im Pflegebereich. 

www.nuernbergstift.de


stats