Bundesumweltministerium

Nur noch vegetarische Kost für Gäste

Die Umweltministerin Barbara Hendricks setzt mit der Wahl des Caterings bei Veranstaltungen des Bundes-ministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ein klares Zeichen in Richtung Klimaschutz: Gästen von Fachtagungen und Pressekonferenzen wird künftig  nur noch vegetarische Kost serviert.

Ministeriumssprecher Michael Schroeren stellte klar, dass es sich dabei nicht um ein generelles „Fleisch- und Fischverbot“ der Ministerin für Gäste handele. „Aber als Gastgeberin bei Veranstaltungen ihres Hauses entscheidet sie selbstverständlich, was auf den Tisch kommt - so wie jeder Gastgeber das tut.“ Niemandem soll vorgeschrieben werden, was er essen soll. So biete die öffentliche Kantine des BMUB weiterhin Gerichte mit und ohne Fleisch an.

Bevorzugt regionale und ökologisch angebaute Produkte

Wenn die Behörde im eigenen Gebäude zu Veranstaltungen einlädt, will sie jedoch ein klares Zeichen in Richtung Klimaschutz setzten: Den Gästen werden saisonale und regionale Lebensmittel mit kurzen Transportwegen, aus ökologischem Landbau und bevorzugt aus fairem Handel serviert. Fleisch und Fisch stehen bei Fachtagungen und Pressekonferenzen nicht mehr auf dem Speiseplan.

In den Informationen zum Catering bei Veranstaltungen des BMUB geht das Ministerium auf weitere Aspekte eines nachhaltigen Caterings ein und nennt neben der Verwendung von vegetarischen, saisonalen und regionalen Produkten in Bio-Qualität und aus fairem Handel auch die Vermeidung von Abfällen: Die Behörde ist bemüht möglichst wenig Nahrungsmittel zu verschwenden und übrig gebliebene Lebensmittel sinnvoll zu verwerten und setzt bei Veranstaltungen auf Mehrweggeschirr, -besteck und Gläser. Sowohl zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen als auch zur nachhaltigen Organisation von Veranstaltungen hat das BMUB gemeinsam mit dem Umweltbundesamt entsprechende Leitfäden entwickelt.

www.bmub.bund.de



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