Ranking / Vegane Pizza

Nur zwei Systemgastronomen überzeugen

Vegane Pizza-Kreationen, die über ein ‚selbst zusammenstellen‘ hinausgehen, bieten nur Hallo Pizza und Call a Pizza an. Dies ist das Ergebnis der ‚Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt‘, die das vegane Pizza-Angebot in der Systemgastronomie verglichen hat. Im Fokus standen die größten Pizza-Lieferdienste. Auch Marken, bei denen Pizza einen wesentlichen Teil des Angebots ausmacht, hat sie bewertet.

Bei den größten Pizzaketten fehlt noch zu häufig ein echtes veganes Pizza-Angebot, heißt es in der Pressemitteilung der der Stiftung. Für eine vegane Variante müssten Kunden ihre Pizza dort ohne Käse bestellen.

Im Fall von L’Osteria und Pizza Hut sei selbst die Rezeptur des Teigs nicht vegan: Anders als beim italienischen Original enthält der Teig Ei und/oder Milch.

Positiv stechen Hallo Pizza und Call a Pizza mit jeweils vier veganen Pizzen heraus. Hallo Pizza bietet sogar eine pflanzliche Käsealternative an; Call a Pizza nutzt Hefeschmelz.

Fleischalternativen als Belag hat dagegen noch keines der untersuchten Unternehmen im Angebot.

„Die Nachfrage nach genussvollen, veganen Produkten steigt auch in der Systemgastronomie“, sagt Silja Kallsen-MacKenzie, Kampagnenleiterin der Albert Schweitzer Stiftung. „Einige Unternehmen haben dieses Potenzial für den Unternehmenserfolg bereits erkannt. Rankings erlauben es Unternehmen und Kunden, das Engagement der Anbieter in diesem Segment zu vergleichen.“

Vapiano und L’Osteria bieten zwar keine vegane Pizza, dafür aber mehrere vegane Hauptspeisen an. Hierfür verteilte die Stiftung Zusatzpunkte bei der Bewertung; maßgeblich war jedoch das Pizza-Angebot.

Ebenfalls berücksichtigt wird der vegane Anteil am Gesamtsortiment der Anbieter, die Kundenkommunikation zu veganen Speisen sowie deren Kennzeichnung.

Für ein gelungenes Labeling der Produkte erhalten Call a Pizza und Hallo Pizza die meisten Zusatzpunkte.

https://albert-schweitzer-stiftung.de


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