Oberoi Hotels im Rennen um Frankfurter Luxushotelprojekt

Mit der indischen Luxushotelgruppe Oberoi Hotels & Resorts bewirbt sich nunmehr eine fünfte potentielle Betreibergesellschaft für das geplante Luxushotelprojekt am Frankfurter Opernplatz. Wie Der Hotelier bereits berichtete (Ausgabe 6/2004) soll in prominenter Lage in Frankfurts Innenstadt ein neues Fünf-Sterne-Plus-Hotel entstehen. Als Investor für Oberoi tritt die niederländische private Vermögensgesellschaft Reggeborgh Groep auf. "Mit einem Hotel in der europäischen Finanzmetropole Frankfurt würde für uns der Wunsch in Erfüllung gehen, den Namen Oberoi in Europa zu etablieren", so Arjun Oberoi, Deputy Managing Director Oberoi Hotels & Resorts.



Nach Angaben Arjun Oberois sei der Stadt Frankfurt eine Planung präsentiert worden, die sich an die historischen Gebäude der Umgebung anlehnt. Als Architekt zeichnet der Frankfurter Michael Landes verantwortlich. Landes schlägt einen sechsgeschossigen Bau mit steil aufragendem Mansarddach vor. Die Fassade soll aus gelblichen Naturstein und Putz entstehen, das Dach aus grünen Kupfer. Dabei soll die Traufhöhe der benachbarten Gebäude eingehalten werden. Der Entwurf sieht zudem eine Passage vor, die Opernplatz und Kleine Hochstraße miteinander verbinden. Für die geforderten Wohnungen, Läden, Büros und Restaurants ist ebenfalls gesorgt. Neben Oberoi sind die Hotelgruppen Mandarin Oriental, Four Seasons, The Ritz-Carlton und Concorde im Gespräch.

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