Party Service Bund bemängelt Ausschreibungen bei Schulverpflegung

Der Party Service Bund Deutschland kritisiert die aktuelle Ausschreibungspraxis bei der Schulverpflegung. Demnach muss bei einem Schwellenauftragswert von 193.000 Euro das Schulcatering bereits europaweit ausgeschrieben werden. In der Folge kämen besonders die großen Unternehmen zum Zuge, weil sie anders kalkulieren könnten, erklärt der Verband.
 
„Kleinere Unternehmen aus der Partyservice- und Catering-Branche werden in zunehmendem Maße verdrängt und zum Opfer der Europäischen Union“, sagt Wolfgang Finken, Bundesgeschäftsführer des Party Service Bund Deutschland. Man könne allerdings das EU-Recht und seine zum Teil existenzbedrohenden Auswirkungen nicht abschaffen. Dennoch will der Berufs- und Branchenfachverband auf das Problem hinweisen und alle Betriebe bitten, bei möglichen Bewerbungen das EU-Ausschreibungs-Thema im Hinterkopf zu behalten. „In vielen Fällen lohnt sich eine Bewerbung dann schon gar nicht mehr“, ist Finken überzeugt.
 
Zukünftig will der Verband seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Schulverpflegung verstärken. In diesem Sinne veranstaltet der Party Service Bund Deutschland am 13. und 21. September einen Workshop in Massen/Finsterwalde (Niederlausitz). Dabei geht es neben der Schulverpflegung auch um „Essen auf Rädern“. Im Fokus der Veranstaltung stehen Software-Lösungen durch das Logistikprogramm „RCS-Speiseservice“, Organisationsmöglichkeiten in der Schulversorgung und vor allem der Erfahrungsaustausch.
 
http://www.partyservicebund.de/


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