Berlin

PeterPaul serviert deutsche Küche im Häppchenformat

David Canisius und Heiko Martinez, Betreiber des 'Pantry' in Berlin, eröffneten kürzlich ein zweites Restaurant in der Hauptstadt. Im PeterPaul bringen sie Lieblingsgerichte ihrer Kindheit 'häppchenweise' auf den Tisch. Ganz wie aus Omas Rezeptbuch – jedoch in einer zeitgemäßen Interpretation.

Das PeterPaul offeriert deutsche Küche 'en miniature'. Dahinter stehen David Canisius, Geiger & Bandleader des 'The Capital Dance Orchestra' sowie langjähriger Resident DJ der Klassik-im Club Reihe der Deutschen Grammophon, und sein Geschäftspartner Heiko Martinez, langjähriger Gastronom, Eventmanager und Designer. Gemeinsam betreiben sie seit 2011 erfolgreich das Restaurant Pantry in der Friedrichstraße. Mit PeterPaul wollen sie unter der Federführung von Küchenchef Robert Büsser eine Lücke im Angebot des quirligen Gastro-Hotspots rund um den Rosenthaler Platz in Berlins Mitte füllen.

Als Kleinigkeiten kommen die Lieblingsgerichte der Betreiber wie zum Beispiel Königsberger Klopse, Sauerbraten oder Rinderrouladen in verzierten Schüsselchen und Schälchen auf den Tisch. Genussvoll vegetarisch wird's unter anderem mit Kräuter-Maultäschchen, Erbsensuppe oder geschmorter Steckrübe. Der Anspruch an die Qualität der Lebensmittel und deren Zubereitung ist dabei hoch, ohne dies vordergründig zu betonen.

Die Weißweinkarte widmet sich ausschließlich deutschen Gewächsen, die überwiegend aus der Pfalz stammen. Bei den Rotweinen erlaubt sich die Karte auch Ausflüge nach Italien und Spanien.

Und nicht nur in der Küche – auch beim Interieur spiegelt sich der hohe Qualitätsanspruch wider. In Zusammenarbeit mit der sbrummt events GmbH Gastronomie Development & Consulting von Heiko Martinez ist es gelungen, dem Restaurant eine ganz eigene Signatur zu verleihen. Raumhohe Metallplatten, gerostet und anschließend veredelt, und schwarz getönte Glaswände geben dem Raum Eleganz; ein warmes Nachtblau an der Decke bewirkt eine angenehme Tiefe.

Ölgemälde des Malers Paul Meier-Pfau, Canisius‘ Großvater, schaffen eine ganz persönliche Note. Auch die Namensgebung des Restaurants ist familiär geprägt: Das Restaurant wurde nach Canisius‘ beiden Großvätern Peter und Paul benannt.

„Im PeterPaul ist der Inhaber Ideengeber. Unser Herzstück jedoch ist der Raum, sind die Mitarbeiter und vor allem die Liebe zur Heimat und zur unprätentiösen Küche mit den oftmals unterschätzten Gerichten aus unserer Kindheit. Wir verleihen der deutschen Kochkunst ein modernes und zugleich leichteres Gewand. Das macht uns anders und unverwechselbar“, sagt Canisius.

www.peterpaul.berlin
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