Düsseldorf

Pong im NRW Forum

Das Pong vereint Museumsgastronomie und Eventlocation zugleich. Seit Anfang September befindet sich das Konzept auf 860 qm im Zentrum des denkmalgeschützten NRW Forum.

Das Pong ist in der architektonischen Mitte des symmetrischen Baus aus den 1920er Jahren. Ein Restaurant, erdacht als Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen traditionell und experimentell. Für Bauherr und Architekt waren die Anforderungen vielseitig. Ein Eventplatz soll es sein. Ein Restaurant im Kern, Bar am Abend und immer: ein Café.

Die Innenarchitekten, Studio Mo aus Stuttgart, haben eine Vielzahl an unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten eingeplant, die zum Verweilen einladen. Eine kräftige Farbwelt tritt in Interaktion mit dem historischen Backstein. Die Formensprache fügt sich in den Bestand der Rotunde ein und erweitert diesen gleichermaßen.

Außen: strenge symmetrische Anordnung, archaisch-monumentale Form und eine expressionistische Ziegelfassade. So beschreibt sich das architektonische Charakteristikum des NRW-Forums in Düsseldorf. Denkmalgeschützt und Teil des Ehrenhof-Ensembles, zu welchem auch die Tonhalle Düsseldorf gehört. Innen: Kunst auf Popkultur trifft und Digitalität. Laut Betreiber: „Ein internationales Ausstellungshaus und lebendige Ideenfabrik für die ganze Familie“. Es soll auch ein Platz für Konzerte und Lesungen sein, ein urbanes Zentrum für alle, die Popkultur lieben.

Prägend für den Entwurf, des durch Studio Mo erdachten Konzepts, ist der elf Meter hohe Kuppelraum mit einer doppelläufigen Treppe und prägnanten Ziegelwänden. Durch den Einsatz von akustisch wirksamen PET-Panels, in Möbeln und Verkleidungen, Polsterelementen und Teppichflächen schaffen es die Planer dem ursprünglichen Verkehrsweg eine Aufenthaltsqualität zu verleihen und ihn wohnlich zu machen.

Das Pong besticht durch ein abgestimmtes Interieur aus Blautönen in Teppichen, Textilien und Schreinereinbauten. CI-gerechte Pop Farben setzen Akzente im Raum, werden durch natürliche Materialien wie Kork und Holz ergänzt und schlagen die konzeptionelle Brücke zur Kultur des Hauses.

Die Formensprache folgt der Vorgegebenen und so fügt sich ein Podest samt Sitzbank in den ovalen Raum ein, macht Ihn zur Arena und erweitert ihn. Flexible Loungemöbel im Zentrum des Raumes erweitern das Sitzangebot. Die Bar mit Hochtischen bildet den entsprechenden Gegenpol. Mit ihrer Oberfläche aus weißen Keramikfliesen setzt sie einen weiteren Akzent. In ihrer Verlängerung haben die Architekten einen Bestelltresen für den Take-away Bereich ergänzt. Ihre geschwungene Form fungiert dabei als Willkommensgeste und funktioniert zusammen mit dem Menüboard als Orientierungshilfe und Anlaufpunkt.

www.studiomo.de
www.philipkottlorz.com




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